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	<title>Wo lassen Sie denken?</title>
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		<title>Neue Seite: TIGs Standpunkt zu &#8222;HIV&#8220;</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 01:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Kalitzkus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor beinahe elf Jahren – am 21. April 1999 – traf Michael Nitsche Dr. Peter Duesberg in einem Berliner Café. Die Eindrücke, die er während dieser Begegnung sammeln konnte, schilderte er anschließend in einem offenen Brief.
Bei der Lektüre des Briefes wird deutlich, dass die Dissidenten-Bewegung seit mindestens zehn Jahren auf der Stelle tritt – es [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=freiesdenken.wordpress.com&blog=4666898&post=800&subd=freiesdenken&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Vor beinahe elf Jahren</strong> – am 21. April 1999 – traf Michael Nitsche Dr. Peter Duesberg in einem Berliner Café. Die Eindrücke, die er während dieser Begegnung sammeln konnte, schilderte er anschließend in einem <a href="http://www.aids-kritik.de/aids/duesberg-letters/duesberg-brief6.htm" target="_blank">offenen Brief</a>.</p>
<p>Bei der Lektüre des Briefes wird deutlich, dass die Dissidenten-Bewegung seit mindestens zehn Jahren auf der Stelle tritt – es hat sich nichts, aber auch rein gar nichts geändert in all diesen Jahren. Die Dissidenten sind weiterhin mit nichts anderem beschäftigt als Duesbergs offenbar <a href="http://www.tig.org.za/RA.htm" target="_blank">fragiles wissenschaftliches Ego</a> zu schützen; die Orthodoxie verhängt weiterhin jedes Jahr ihre Todesurteile über zehntausende von Menschen – die allermeisten von ihnen schwul oder schwarz oder <a href="http://www.bbc.co.uk/blogs/theeditors/2009/12/controversial_debate.html" target="_blank">beides</a>.</p>
<p>Und beide Gruppen weigern sich, AIDS-Patienten und denjenigen, die in Gefahr sind, an AIDS zu erkranken, klipp und klar zu sagen, <a href="http://www.tig.org.za/RATPGCommentary.htm" target="_blank">warum sie krank geworden sind</a> und wie sie wieder gesund werden können, ohne die im Endeffekt tödlichen Nebenwirkungen der Langzeitmedikation mit ARVs in Kauf zu nehmen.</p>
<p>Beide Gruppen weigern sich darüber hinaus, den Menschen klipp und klar zu sagen, wie sie es vermeiden können, überhaupt krank zu werden.</p>
<p>Die einen propagieren seit 2000 Jahren völlige Abstinenz oder – wenn&#8217;s denn gar nicht anders geht – dann doch bitte mit Kondom. Letzteres ist definitiv eine empfehlenswerte Idee, hilft nur leider nicht gegen die Perforierung des Gedärms mittels analer Penetration.</p>
<p>Und die anderen &#8211; die orthodoxen Dissidenten &#8211; behaupten frech: &#8222;Durch Sex kannst du kein AIDS bekommen.&#8220;</p>
<p>Eine lebensgefährliche <a href="http://www.tig.org.za/Semen_and_AIDS.htm" target="_blank">Lüge</a>!</p>
<p>Da entwickelte sich kürzlich eine interessante Korrespondenz mit <a href="http://www.reviewingaids.com/awiki/index.php/David_Crowe" target="_blank">David Crowe</a>, dem Präsidenten von <em>Rethinking AIDS</em> und in Personalunion auch gleich noch von der <em>Alberta Reappraising AIDS Society</em>. Nebenbei ist er auch ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann. Nur bei den <a href="http://www.tig.org.za/Greens.htm" target="_blank">Grünen</a> ist er nicht mehr. Das hat sich inzwischen erledigt.</p>
<p>Crowe hatte vor einiger Zeit in E-Mails an Stefan Risch und mich angedeutet, dass er Anthony Brink für <a href="http://www.tig.org.za/Crowe_gushes_more_lies.htm" target="_blank">geistesgestört</a> hält. Dies sagte der &#8222;Präsident aller AIDS-Dissidenten auf Erden&#8220; aber nicht Brink direkt, sondern klammheimlich und über alle Maßen feige hinter Brinks Rücken per Korrespondenz mit anderen Dissidenten. Ich hielt ein solches Vorgehen für ungeheuerlich und war der Ansicht, dass Brink das Recht hätte, dazu Stellung zu nehmen.</p>
<p>Im Laufe der Korrespondenz mit Crowe teilte ich ihm mit, dass ich die Behauptung in der &#8222;AIDS Trap&#8220;-Broschüre (die &#8222;AIDS-Falle&#8220;), man würde AIDS nicht durch Sex bekommen, für gefährlich halte.</p>
<p>Er bat mich daraufhin, ihm meine Position näher zu erläutern und ihm wissenschaftliche Beweise dafür zu liefern, dass man AIDS durch Sex bekommen könne.</p>
<p>Ich kam seiner Bitte nach, indem ich ihm am 15.12.09 einen Link zu einer Arbeit der Perth Group schickte, in der sie erklären, welche Rolle <a href="http://www.tig.org.za/Semen_and_AIDS.htm" target="_blank">Sperma</a> bei der Entwicklung von AIDS spielt.</p>
<p>Am 18.12.09 schrieb Crowe einen <a href="http://www.tig.org.za/Crowe_replies.htm" target="_blank">Brief an Dr. Valendar Turner</a> von der Perth Group, in dem er ihm versprach, einen Link auf seiner ARAS-Website zu publizieren (die nach Crowes eigenen Worten jeden Monat von &#8222;tausenden von Menschen&#8220; besucht wird), sobald die Perth Group eine Arbeit über ihre &#8222;Sperma-Antikörper-AIDS-Theorie&#8220; veröffentlichen würde.</p>
<p>Einen Link zu einer solchen Arbeit hatte ich Crowe bereits geschickt. Einen Link zu einer <a href="http://www.tig.org.za/RATPGCommentary.htm" target="_blank">weiteren Arbeit</a> schickte ich ihm am 19.12.09.</p>
<p>Bis heute ist auf Crowes Website kein Link zu einer der beiden Arbeiten erschienen, obwohl er über Weihnachten aktiv war und andere Links veröffentlicht hat.</p>
<p>Dieses System hat Methode. Seit Jahrzehnten wird so selten wie nur möglich auf die wissenschaftlichen Studien der <a href="http://www.theperthgroup.com/" target="_blank">Perth Group</a> hingewiesen, denn jede Erwähnung ihrer Arbeit gefährdet Duesbergs fragiles Ego – und das seiner Anhänger womöglich noch viel mehr.</p>
<p>In seinem <a href="http://www.aids-kritik.de/aids/duesberg-letters/duesberg-brief6.htm" target="_blank">offenen Brief</a> vom April 1999 schreibt Michael Nitsche – und es wäre schön, wenn Kalichman wenigstens einmal recht behalten würde, doch dieser Brief ist alles andere als &#8222;dated&#8220;:</p>
<blockquote><p>Mir war deutlich geworden, daß Peter weiß, daß es keine wissenschaftliche Basis für &#8222;HIV&#8220; gibt, ja daß Retroviren ein wissenschaftliches Fehlkonzept sind, für die es keine reale Entsprechung gibt. Doch was hat er dann noch, wenn er das auch noch einräumt?!</p>
<p>Bei unserem Treffen spürte ich diese Verzweiflung, diese Traurigkeit über diese Wahrheit in Peter. Nach meiner persönlichen Erfahrung mit ihm glaube ich nicht, daß Peter trotz besseren Wissens an all den Dingen wie &#8222;HIV&#8220;, Retroviren und HIV-Antikörpertests festhält aus Schlechtigkeit oder kalter, egoistischer Berechnung. Nein, nach meinem Eindruck ist Peter einfach menschlich überfordert damit, seine eigene wissenschaftliche Karriere selber zu dekonstruieren.</p></blockquote>
<p>Das tut jetzt ein anderer.</p>
<p>Geboren und aufgewachsen im <a href="http://www.anc.org.za/ancdocs/history/mk/index.html" target="_blank">Apartheid-Staat Südafrika</a>, ist wohl kaum einer besser dafür prädestiniert als <a href="http://www.tig.org.za/Brink%20bio.htm" target="_blank">Anthony Brink</a>, nach Jahrzehnten des Stillstands nun endlich mit der äußerst effizienten Apartheid und der damit einhergehenden Unwissenschaftlichkeit aufzuräumen, die die Dissidenten-Bewegung seit Jahren zur Lachnummer der Orthodoxie macht.</p>
<p>Es gibt viele Menschen, die schwer krank sind; und es gibt viele Menschen, die von morgens bis abends Blödsinn machen, der sie eines Tages in Teufels Küche bringen wird, weil ihnen niemand sagt, dass es Blödsinn ist, was sie tun.</p>
<p>Diese Menschen haben ein Recht auf die <a href="http://www.theperthgroup.com/paperspublished.html" target="_blank">beste Wissenschaft</a>, die Menschen heutzutage bieten können. Was sie ganz sicher nicht brauchen, sind bis zum Erbrechen schmalzige &#8222;Love-ins&#8220; (&#8222;Bed-ins&#8220; wäre wohl etwas zu gewagt in Anbetracht der Alterskategorie des RA-Auschusses) nach dem Muster von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Lennon" target="_blank">John Lennon</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yoko_Ono" target="_blank">Yoko Ono</a>, wie David Crowe das jüngst stattgefunden habende Event namens <a href="http://www.ra2009.org/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=63&amp;Itemid=77" target="_blank">&#8222;RA 2009&#8243;</a> darzustellen beliebte.</p>
<p>Wie schreibt doch der nicht nur bei Schwulen beliebte Autor <a href="http://www.stephan-niederwieser.de/" target="_blank">Stephan Niederwieser</a> so nett in seinen sehenswerten &#8222;Sextips für schwule Männer&#8220;:</p>
<blockquote><p>Ein Wort an die Esofritzen: NICHT IN DIE DUFTSCHALE GEBEN!!! Poppers ist hochentzündlich, die handgeklöppelte Tonschale könnte dir um die Ohren fliegen.</p>
<p>Gesundheitsschädlich ist leider so ziemlich alles, was Spaß macht: Vom Wandern in den Bergen kriegt man Hautkrebs, vom Schwimmen im Meer Schwermetallvergiftung und Poppers schießt bei jedem Schnüffeln einige Millionen Gehirnzellen ab. Schade eigentlich.</p></blockquote>
<p>Schon bedauerlich. Aber nicht wirklich dramatisch. Abgeschossene Gehirnzellen fallen heutzutage keinem mehr auf. Die <a href="http://www.theperthgroup.com/CONTINUUM/lookingback.html" target="_blank">tatsächlichen Gefahren</a> liegen ganz woanders.</p>
<p>Die Perth Group macht seit Jahrzehnten auf diese Gefahren aufmerksam und wird schon genauso lange von der Dissidenten-Orthodoxie soweit wie möglich ignoriert, weil die Forschungsergebnisse der Perth Group mit den seelischen Bedürfnissen der Orthodoxie kollidieren.</p>
<p>Weil wir in einer Demokratie leben, die orthodoxen Dissidenten die überwältigende Mehrheit aller Dissidenten darstellen und in einer Demokratie die Mehrheit sich immer dadurch charakterisiert, wie sie mit der Minderheit umgeht, hatten die Perthies bisher nichts zu lachen.</p>
<p><a href="http://www.tig.org.za/" target="_blank">Anthony Brink</a> will auch das ändern.</p>
<p>Was er und die Perthies sonst noch alles wollen, können Sie jetzt ganz frisch in deutscher Sprache nachlesen in <a href="http://freiesdenken.wordpress.com/tigs-standpunkt-zu-hiv/" target="_blank">TIGs Standpunkt zu &#8222;HIV&#8220;</a>.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p>Stephan Niederwieser, <em>Sextips für Schwule Männer</em>, Berlin 2002, S. 135.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
Posted in AIDS, AIDS in Afrika, Dissidenten, Gesundheit, Homosexualität, Junk Science, Perth Group, Schulmedizin Tagged: AIDS, ANC, Anthony Brink, David Crowe, David Rasnick, Eleni Papadopulos-Eleopulos, Gallo, HIV, Homosexualität, Junk Science, Michael Nitsche, Montagnier, Perth Group, Peter Duesberg, Poppers, RA 2009, Stephan Niederwieser, Thabo Mbeki, TIG, Treatment Information Group, Umkhonto we Sizwe, Valendar Turner <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/freiesdenken.wordpress.com/800/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/freiesdenken.wordpress.com/800/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/freiesdenken.wordpress.com/800/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/freiesdenken.wordpress.com/800/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/freiesdenken.wordpress.com/800/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/freiesdenken.wordpress.com/800/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/freiesdenken.wordpress.com/800/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/freiesdenken.wordpress.com/800/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/freiesdenken.wordpress.com/800/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/freiesdenken.wordpress.com/800/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=freiesdenken.wordpress.com&blog=4666898&post=800&subd=freiesdenken&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Revolte unter Dissidenten</title>
		<link>http://freiesdenken.wordpress.com/2009/12/13/revolte-unter-dissidenten/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 22:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Kalitzkus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Seit Monaten tobt unter den verschiedenen Dissidenten-Gruppen ein mittlerer Bürgerkrieg. Ziel ist die Abschaffung eines erstaunlich effizienten Apartheid-Systems, mit dessen Hilfe jahrelang eine kleinere Gruppe (die Perth Group aus Australien) weitgehend vom wissenschaftlichen Diskurs unter den Dissidenten ausgeschlossen und deshalb von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurde.
Initiator und treibende Kraft der Revolte ist Anthony Brink, der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=freiesdenken.wordpress.com&blog=4666898&post=753&subd=freiesdenken&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://www.tig.org.za/RA.htm" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-778" title="http://www.tig.org.za/RA.htm" src="http://freiesdenken.files.wordpress.com/2009/12/tigheader_deutsch3.jpg?w=460&#038;h=83" alt="http://www.tig.org.za/RA.htm" width="460" height="83" /></a></p>
<p>Seit Monaten tobt unter den verschiedenen Dissidenten-Gruppen ein mittlerer Bürgerkrieg. Ziel ist die Abschaffung eines erstaunlich effizienten Apartheid-Systems, mit dessen Hilfe jahrelang eine kleinere Gruppe (die <a href="http://www.theperthgroup.com/" target="_blank">Perth Group</a> aus Australien) weitgehend vom wissenschaftlichen Diskurs unter den Dissidenten ausgeschlossen und deshalb von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurde.</p>
<p>Initiator und treibende Kraft der Revolte ist <a href="http://www.tig.org.za/Brink%20bio.htm" target="_blank"><strong>Anthony Brink</strong></a>, der Gründer der <a href="http://www.tig.org.za/" target="_blank">Treatment Information Group</a> Südafrika.</p>
<p>Ein Klick auf das Logo führt Sie direkt auf die (englischsprachige) <a href="http://www.tig.org.za/RA.htm" target="_blank">Hauptseite der Revolte</a>, die laufend aktualisiert und erweitert wird.</p>
<p>Brinks bisher <a href="http://www.tig.org.za/Crowe_gushes_more_lies.htm" target="_blank">bissigstes Stück</a> ist gerade erschienen. Bevor Sie den virtuellen Kriegsschauplatz betreten, wappnen Sie sich bitte mit</p>
<ul>
<li>Nerven aus Stahl</li>
<li>einem Zwerchfell aus Gummi</li>
<li>und wetterfestem Englisch.</li>
</ul>
<p>Vordergründig geht es in dieser Geschichte um Brinks Anwort auf Crowes hinterhältige Diffamierung seiner Person. Crowe bezeichnete ihn unter anderem als einen Fall für die Psychiatrie.</p>
<p>Tatsächlich aber ist das Stück nach mehreren Updates nun zu einer kristallklaren und überaus anschaulichen Darstellung der seit Jahrzehnten miteinander unvereinbaren Positionen der beiden Dissidenten-Gruppen geworden.</p>
<p>Wer bisher noch nicht wußte, daß es überhaupt Kritiker der offiziellen AIDS-Propagada gibt (was natürlich eine lässliche Sünde wäre, da die Massenmedien darüber noch nie berichtet haben), wer darüber hinaus auch noch des Englischen mächtig ist, der möge diese Arbeit lesen. Noch lehrreicher, verdichteter und &#8211; wie ich meine &#8211; unterhaltsamer kann man sein Wissen wohl kaum auf den aktuellen Stand der Dinge bringen.</p>
<p>Einen Tag, nachdem der <a href="http://www.tig.org.za/Crowe_gushes_more_lies.htm" target="_blank">Artikel auf Brinks Website</a> veröffentlicht wurde, folgte die Perth Group ihrerseits mit der <a href="http://www.theperthgroup.com/" target="_blank">Veröffentlichung eines Statements</a>, das Crowe auf ihre Bitte hin während der &#8222;Rethinking AIDS&#8220;-Konferenz im November 2009 in Oakland verlesen sollte. Er weigerte sich damals, dieser Bitte nachzukommen. Das Statement lautet:</p>
<blockquote><p><strong>Aufgrund unüberbrückbarer wissenschaftlicher und ethischer Differenzen trennen wir uns von der Rethinking AIDS Gruppe.</strong></p></blockquote>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
Posted in AIDS, AIDS in Afrika, Dissidenten, Homosexualität, Junk Science, Perth Group Tagged: Anthony Brink, David Crowe, Eleni Papadopulos-Eleopulos, Perth Group, RA, Treatment Information Group, Valendar Turner <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/freiesdenken.wordpress.com/753/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/freiesdenken.wordpress.com/753/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/freiesdenken.wordpress.com/753/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/freiesdenken.wordpress.com/753/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/freiesdenken.wordpress.com/753/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/freiesdenken.wordpress.com/753/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/freiesdenken.wordpress.com/753/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/freiesdenken.wordpress.com/753/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/freiesdenken.wordpress.com/753/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/freiesdenken.wordpress.com/753/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=freiesdenken.wordpress.com&blog=4666898&post=753&subd=freiesdenken&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Folgen verdrängter Kindheitsdramen</title>
		<link>http://freiesdenken.wordpress.com/2009/11/14/die-folgen-verdrangter-kindheitsdramen/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 19:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Kalitzkus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alice Miller]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 14. Oktober 2009 veröffentlichte der Humanistische Pressedienst ein Interview, das Katharina Micada mit Alice Miller führte.
* * * * *
1. Wie definieren Sie den Begriff &#8222;Kindesmisshandlung&#8220;?
Ich spreche von Kindesmisshandlung auch da, wo das Kind nicht respektiert, erniedrigt, verwirrt, betrogen und sexuell missbraucht wird. In allen diesen Fällen wird mir übrigens kaum widersprochen. Hingegen gelingt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=freiesdenken.wordpress.com&blog=4666898&post=741&subd=freiesdenken&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Am 14. Oktober 2009 veröffentlichte der <a href="http://hpd.de/node/7989?page=0,0" target="_blank">Humanistische Pressedienst</a> ein Interview, das Katharina Micada mit <a href="http://www.alice-miller.com/leserpost_de.php" target="_blank">Alice Miller</a> führte.</p>
<p style="text-align:center;">* * * * *</p>
<p><em>1. Wie definieren Sie den Begriff &#8222;Kindesmisshandlung&#8220;?</em></p>
<p>Ich spreche von Kindesmisshandlung auch da, wo das Kind nicht respektiert, erniedrigt, verwirrt, betrogen und sexuell missbraucht wird. In allen diesen Fällen wird mir übrigens kaum widersprochen. Hingegen gelingt es mir oft nicht, Menschen zu informieren, dass das Schlagen der Kinder eine folgenschwere Misshandlung ist, weil dies seit Jahrtausenden praktiziert wird und als Erziehung zum Besten des Kindes bezeichnet wird. Fast alle heute lebenden Eltern wurden als Kinder geschlagen und mussten leider sehr früh von ihren Eltern lernen, dass diese Praxis als harmlos und richtig anzusehen ist. Dieses falsche &#8222;Wissen&#8220; ist also in ihrem Gehirn gespeichert und bei vielen kaum zu entfernen. Das Gegenteil zu begreifen, würde bedeuten, ihre Eltern in Frage zu stellen, und das macht den meisten Menschen Angst. Sie erwarten Strafen, gerade WEIL sie als Kinder für die Wahrheit mit Schlägen bestraft wurden.</p>
<p><em>2. Wie sehen Sie die Rolle der Religionen/Kirchen im Bezug auf die Kindesmisshandlung?</em></p>
<p>Ich sehe in allen mir bekannten Religionen die Forderung, die Eltern und Ahnen in hohen Ehren zu halten, auch wenn diese noch so brutal mit dem Kinde umgegangen sind. Fast alle Menschen halten sich daran, auch wenn sie mit ihrer Gesundheit dafür bezahlen müssen, weil der Körper die Moral nicht versteht. Er kann nicht lügen, er hat die Erinnerung an die erlittenen Qualen gespeichert und drängt uns dazu, seine Wahrheit zu respektieren. Ohne uns zu belügen, können wir nämlich nicht Menschen wirklich lieben und ehren, die uns viele Jahre lang gequält haben.</p>
<p><em>3. Welche Erfahrungen haben Sie mit Vertretern der Kirche im Bezug auf diese Thematik gemacht?</em></p>
<p>Wie Sie wissen, habe ich etliche Briefe an die beiden Päpste und auch an manche Kardinale, unter anderem an Kardinal Lustiger, geschrieben, doch entweder keine oder ausweichende Antworten erhalten. Ich bat um das Informieren junger Eltern, dass das Schlagen kleiner Kinder gefährlich sei, weil es bereits wissenschaftlich erwiesen sei, dass es das Gehirn schädigt. NIEMAND zeigte an dieser Information das geringste Interesse oder die Spur der Barmherzigkeit für die Abermillionen von geschlagenen kleinen Kindern. Mir war es, als hätte ich ein Rezept für ein komisches, exzentrisches Gericht empfehlen wollen. Die Einzelheiten dieser Korrespondenzen beschreibe ich in meinem Buch &#8222;Evas Erwachen&#8220;</p>
<p><em>4. Wie wirkt sich die Misshandlung von Kindern auf die Gesellschaft aus?</em></p>
<p>Die Kinder von heute sind die Bürger von morgen. Sie durften sich gegen die Angriffe ihrer Eltern nicht wehren, waren hilflos, mussten ihren Zorn tief unterdrücken, um weitere Strafen zu vermeiden, aber sobald sie erwachsen werden, meldet sich dieser Zorn und richtet sich vor allem gegen die eigenen Kinder, aber auch gegen andere Menschen, die man straflos als Sündenböcke benutzen kann. An hohen Positionen angelangt, kann man ganze Völker dafür benutzen, um den in der Kindheit aufgestauten Zorn an Millionen abzureagieren. In meinem Buch &#8222;Abbruch der Schweigemauer&#8220; habe ich am Beispiel von Ceausescu mit Hilfe von vielen Details aufgezeigt, wie dies in Rumänien unter seiner Herrschaft funktionierte. Sehr viele Menschen reagieren diesen unterdrückten Zorn nicht an anderen ab, sondern bestrafen sich selbst für das, was ihnen angetan wurde, wie sie es in der Kindheit gelernt haben und wie es ihre Religion verlangt. Sie werden krank, abhängig von Drogen oder Medikamenten und leiden an Depressionen. Sie nehmen das alles in kauf, um ja niemals ihre Eltern anzuklagen.</p>
<p><em>5. Eine amerikanische Studie hat nun nachgewiesen, dass geschlagene Kinder einen niedrigeren Intelligenzquotienten aufweisen. Ebenso hat die neuere Hirnforschung nachgewiesen, dass durch Gewalteinwirkung in den ersten drei Lebensjahren die Gehirnareale, die für Empathie zuständig sind, geschädigt werden. Sie schreiben schon seit 30 Jahren in Ihren Büchern, dass das Schlagen von Kindern &#8211; entgegen der gesellschaftlichen Meinung, dass &#8222;ein Klaps noch niemandem geschadet habe&#8220; – extrem schädlich ist. Wie kamen Sie schon damals zu dieser Erkenntnis?</em></p>
<p>Ich habe 20 Jahre lang als Psychoanalytikerin ohne Freud’sche Scheuklappen meinen Patienten zugehört und habe mit Verblüffung feststellen müssen, dass sie ALLE misshandelte Kinder gewesen waren, aber diese Tatsache leugneten und ihre Eltern vor jedem Vorwurf in Schutz nahmen. Dieser Mechanismus hat mich damals sehr beschäftigt, ich las für meine weiteren Forschungen viele Lebensläufe berühmter Menschen und fand fast ohne Ausnahme überall das gleiche Muster: Die vollständige Verleugnung des eigenen in der Kindheit erfahrenen schweren Leidens, sowohl bei Massenmördern, Diktatoren, als auch bei Künstlern, Schriftstellern und Philosophen. Das zeigte ich später in meinen Büchern &#8222;Der gemiedene Schlüssel&#8220; und &#8222;Die Revolte des Körpers&#8220;.</p>
<p><em>6. In Ihrem Buch &#8222;Am Anfang war Erziehung&#8220; (Suhrkamp 1980) haben Sie die Gräueltaten von Adolf Hitler in Bezug auf seine Kindheit untersucht. Zu welchen Schlüssen sind Sie gekommen?</em></p>
<p>An Hitlers Biographie habe ich wohl zum ersten Mal die unheimliche Gefährlichkeit der Verleugnung einer extrem grausamen Kindheit entdeckt. Das lässt sich nicht so kurz erklären, man muss die Beweisführung schon im Buch nachlesen.</p>
<p><em>7. Sie haben auch die Werke berühmter Schriftsteller wie Schiller, Nietzsche, Proust, Rimbaud, Kafka u.a. zu deren Kindheitserlebnissen in Beziehung gesetzt und festgestellt, dass die Literatur eine verschlüsselte Darstellung der verdrängten Kindheitsdramen darstellte. Das ist eine neue und ungewohnte Sicht auf Kunst. Sehen Sie diese Zusammenhänge auch bei anderen Künstlern und Kunstformen?</em></p>
<p>Ja, ich sehe sie in allen mir bisher zugänglichen Biographien. Weil es ganz logisch ist: Kinder lernen sehr früh alles, was die Eltern ihnen vormachen. Wenn sie also Gewalt erleben, lernen sie diese. Da es ihnen verboten ist, das Gelernte zu zeigen, mögen sie zunächst als besonders brave Kinder mit Gehorsam brillieren, wie der Ausschwitzkommandant Rudolf Höss es selber bezeugt. Erst später zeigen sie die Brutalität, die sie bei ihren Eltern gelernt haben. Aber dies scheint noch ein verbotenes Wissen zu sein, denn bisher hat niemand noch meine Forschungen aufgenommen. Bei den Amokläufern beteuern ALLE, dass sie die Motive der Täter ABSOLUT nicht verstehen, und deren Kindheit wird in der Presse kaum jemals erwähnt. Die Eltern werden in allen Fällen geschont. Wie sollen denn Leser verstehen, wie Gewalt gelernt wird, wenn niemand ihnen hilft?</p>
<p><em>8. Sie sind auch selbst Malerin und haben in Ihren Bildern, die in Ihrem Buch &#8222;Bilder meines Lebens&#8220; (Suhrkamp 2006) sowie auf Ihrer Internetseite veröffentlicht sind, Erlebnisse Ihrer Kindheit verarbeitet. Wie ging die Kunstwelt mit dieser unverschlüsselten Form von Kindheitsbewältigung um?</em></p>
<p>Niemand ist bisher darauf eingegangen. Man lobte nur meine künstlerische Leistung. Als gäbe es eine Verschwörung, dass man über die Kindheit nicht sprechen darf. Dahinter vermute ich die Angst des Kindes, die in jedem von uns lebt, die Angst vor der Strafe der Eltern, wenn wir uns erlauben würden, deren Taten in Frage zu stellen.</p>
<p><em>9. Erwachsenen, die als Kinder misshandelt wurden, wird meist geraten, ihren Misshandlern zu vergeben. Die Religionen lehren das, sowie die meisten psychotherapeutischen Ansätze. Diesem Ansatz widersprechen Sie in Ihren Büchern. Warum?</em></p>
<p>Wie ich schon sagte: Der Körper versteht nichts von Religion und Moral. Wenn wir seine Erfahrungen der Grausamkeiten ignorieren, bezahlen wir unseren Selbstverrat mit Krankheiten oder lassen unsere Kinder ihn bezahlen, oder tun beides. Das Vergeben heilt nicht die Wunden, diese können nur durch das Zulassen der schmerzhaften Wahrheit ausgeheilt werden, nicht aber durch den Selbstbetrug. Um zu heilen, müssen die Wunden aufgedeckt werden und nicht verborgen bleiben. Viele Priester gebrauchen fremde Kinder für ihre sexuellen Wünsche, WEIL sie es niemals wahrhaben wollen, dass auch sie in der Kindheit so missbraucht wurden. Sie vergeben jeden Morgen global ihren Sündigern und wissen nicht, dass sie vom Zwang getrieben werden, das einst Erfahrene zu wiederholen und zu verleugnen. Würden sie sich mit der Geschichte der eigenen Kindheit konfrontieren und in einer aufdeckenden Therapie mit Zorn auf das ihnen Zugefügte protestieren, müssten sie nicht zwanghaft das Leben ihrer Ministranten gefährden. Dieses Konzept der Therapie beschreibe ich in meinen beiden letzten Büchern, vor allem in &#8222;Dein gerettetes Leben&#8220;.</p>
<p><em>10. Seit einigen Jahren gibt es angeblich eine neu entdeckte Krankheit, das sog. &#8222;False-memory-syndrome&#8220;, zu deutsch &#8222;falsche Erinnerungen&#8220; oder &#8222;Pseudoerinnerungen&#8220;. Halten Sie es für möglich, dass sich jemand einbildet, als Kind misshandelt worden zu sein?</em></p>
<p>Nein, weil unser Organismus eher die Schmerzen flieht und sie niemals erfindet. Bei der False Memory Stiftung handelt es sich um eine reine Interessengemeinschaft von vermögenden Eltern, die sich in den 80er Jahren in den USA gebildet hat und Therapeuten gerichtlich verfolgte, als ihre erwachsenen Kinder den einst erlittenen sexuellen Missbrauch durch die eigenen Eltern in den Therapien erinnern konnten. Leider sind viele Therapeuten durch diese Stiftung eingeschüchtert worden, und das mag dazu beigetragen haben, dass heute die Realität der Kindheit in den meisten angebotenen Therapien kaum existiert.</p>
<p><em>11. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass dieses Krankheitsbild keineswegs wissenschaftlich überprüft worden ist. Warum erfährt es dennoch so große Verbreitung?</em></p>
<p>Genau deshalb, weil es sich eben um die Verleugnung der Wahrheit handelt. Dafür hat man immer dankbare Abnehmer. Die Tätigkeit der Stiftung wird jetzt auch in Deutschland und Frankreich bekannt und begrüßt. Das erinnert an die Zeit, als Sigmund Freud seine Entdeckung der sexuellen Misshandlungen begraben und seinen Schülern den Oedipuskomplex angeboten hat, um seinen Vater &#8222;der vielleicht auch zu den Perversen gehörte&#8220; (zitiert nach Freud, in meinem Buch &#8222;Du sollst nicht merken&#8220;), nicht fürchten zu müssen.</p>
<p><em>12. Ihre Bücher haben hohe Auflagen und wurden in 30 Sprachen übersetzt. Warum setzen sich Ihre Erkenntnisse trotzdem so langsam durch?</em></p>
<p>Weil ich nichts anzubieten habe, als den Rat, sich die eigene Kindheit anzuschauen, und jeder tut lieber alles andere als dies. Aber Menschen, die den Mut haben, dies zu tun, und sich nicht durch Eltern schonende Theorien aller Art verwirren lassen, entdecken tatsächlich Goldminen in ihren Geschichten, die Schlüssel zum Verständnis ihres ganzen Lebens. Dank der Entdeckung ihrer Wahrheit verlieren sie die Symptome wie Depressionen und Essstörungen. Natürlich bedeutet das oft eine sehr schmerzhafte Arbeit, die sich aber lohnt.</p>
<p><em>13. Welche gesellschaftlichen Veränderungen sind notwendig, damit die Weitergabe der Gewalt von Generation zu Generation beendet wird?</em></p>
<p>Vor allen Dingen die Verbreitung des Wissens über die Dynamik der Gewalt, die Aufklärung der Massen über die Art, wie sie die Tendenz zur Gewalt in ihren Kindern produzieren. Mit der Aufklärung der Päpste habe ich erhofft, ein AHA Erlebnis und den Wunsch, Kinder zu beschützen, zu bewirken. Ein einziger Satz aus dem Vatikan ließe die jungen Eltern aufhorchen. Doch nichts dergleichen geschah. Indessen bewirkt das Schlagen der Kinder enorm viel Unheil, ein striktes Verbot dagegen sollte endlich das Bewusstsein der Massen wecken, dass jedes Kind von seinen Eltern respektiert werden MÜSSE und dass es das Recht auf den Schutz des Staates hat, um später keine Kriege organisieren zu wollen.</p>
<p><em>14. Haben wir uns nicht diesem Ziel genähert in der letzten Zeit?</em></p>
<p>Leider nicht. Noch 20 Staaten der USA erlauben körperliche Strafen in den Schulen. Das steht im scharfen Gegensatz zur humanen Konstitution der Vereinigten Staaten, die JEDEM Bürger Sicherheit und Schutz garantiert. Weshalb es trotzdem erlaubt ist, Kinder in den Schulen zu schlagen, stellen nur sehr Wenige in Frage. Stehen die Kinder nicht unter dem gleichen Schutz wie andere Bürger? Zumal die an ihnen verübten Verletzungen Schäden im Gehirn bewirken, während der verletzte Erwachsene bereits über ein fertig ausgebildetes Gehirn verfügt und somit weniger Schaden nimmt als das Kind? Die Reflexion über diese Fragen steht uns noch bevor.</p>
<p style="text-align:center;">* * * * *</p>
<p>Die in Frage 5 erwähnte <a href="http://pubpages.unh.edu/~mas2/CP51.pdf" target="_blank">Studie</a> mit dem Titel <em>Corporal Punishment by Mothers and Development of Children&#8217;s Cognitive Ability: A Longitudinal Study of Two Nationally Representative Age Cohorts</em> wurde von <a href="http://pubpages.unh.edu/~mas2/" target="_blank">Prof. Murray A. Straus</a> von der Universität New Hampshire durchgeführt und kann von seiner Website heruntergeladen werden (1,16 MB).</p>
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