Verfasst von: Sabine Kalitzkus | 1. Januar 2009

„HIV-positiv“ ist nichts Ungewöhnliches

„Aber ich bin höflich, zum Teufel mit dir!“
Chris Noble

* * *

Der Umgang mit den militanten Fundamentalisten der AIDS AG ist schwierig, um es milde auszudrücken, weil sie offenbar unter dem Begriff „höfliche Umgangsformen“ etwas ganz anderes verstehen als wir Normalsterbliche.

Wer bisher noch dachte, die Schulmedizin im allgemeinen oder die „Forschung“ zu „HIV/AIDS“ im besonderen hätten etwas mit Wissenschaft zu tun, wird sich schnell von seinen Illusionen heilen können, sobald er beginnt, sich etwas näher mit der Materie zu beschäftigen. Wir haben es hier mit einem fundamentalistischen religiösen Kult zu tun, der sich durch dieselben Merkmale charakterisiert wie alle anderen fundamentalistischen religiösen Kulte auch.

Ältere Wissenschaftler werden ja nicht müde, immer wieder darauf hinzuweisen, daß bis vor etwa dreißig Jahren auch in der Schulmedizin noch wissenschaftliche Standards galten, die denjenigen ähnelten, die während der vergangenen zwei-, dreihundert Jahre für alle anderen wissenschaftlichen Disziplinen maßgeblich waren.

Führt man sich allerdings die Machenschaften rund um die Jagd nach dem Polio-Virus und die nachfolgende Jagd nach einem Impfstoff vor Augen, kommt man zu dem Schluß, daß die Schulmedizin schon vor mindestens fünfzig Jahren keine ordentliche und redliche Wissenschaft mehr war, sondern ein Sammelbecken für korrupte, geld- und machtgierige Individuen. Janine Roberts schrieb darüber in ihrem Buch „Fear of the Invisible“. Auszüge aus diesem Buch – auch zum Thema Polio – veröffentlichte sie auf ihrer Website. Der Contergan-Skandal war nur ein weiterer Meilenstein in der an Skandalen reichen Geschichte der akademischen Schulmedizin.

Nie war jedoch mehr Geld durch Korruption zu verdienen als mit „HIV/AIDS“, nur nennt man die eigene Käuflichkeit heute nicht mehr „Korruption“ – der moderne Wissenschaftler „leidet“ an „Interessenskonflikten“. Und je mehr Geld im Spiel ist, desto abstoßender werden die Umgangsformen derjenigen, die sich auf der Seite der „Rechtgläubigen“ wähnen, sobald sie es mit „Ungläubigen“ zu tun haben.

Das Ausklinken der Priester der AIDS-Kirche aus der andernorts noch üblichen wissenschaftlichen Debatte geschieht per Totschlag-Argument: „Wir haben keine Zeit für Debatten; wir sind zu beschäftigt damit, Leben zu retten.“

Kürzlich sah ich wieder einmal einen meiner Lieblingsfilme: „Eine Frage der Ehre“ mit Tom Cruise, Jack Nicholson, Demi Moore und vielen anderen großartigen Schauspielern. Schon nach wenigen Filmminuten kreuzt Tom Cruise bei Jack Nicholson auf, der in Guantanamo Bay auf Kuba der Oberbefehlshaber der dort stationierten US Marines ist. Tom Cruise, im Film ein Anwalt, der zwei Marines verteidigen soll, denen vorgeworfen wird, einen Kameraden ermordet zu haben, stellt eine Reihe von Fragen, die Jack Nicholson mit der Bemerkung kontert, er und seine Männer hätten keine Zeit, Fragen von ignoranten Harvard-Absolventen zu beantworten, sie seien vollauf damit beschäftigt, Leben zu retten.

Verblüffend, diese Parallele, finden Sie nicht auch? Auf der einen Seite Pillenfabrikanten, die vorgeben, durch Verabreichung potentiell tödlicher Medikamente Leben zu retten – auf der anderen Seite schwerst bewaffnete Soldaten, die behaupten, dasselbe Ziel zu verfolgen wie die Pillenfabrikanten und ihre Marketing-Söldner.

Da schämt man sich fast, eine selbstmörderische Pazifistin zu sein, die sich seit zwei Jahrzehnten mittels tödlicher Homöopathie zur Strecke zu bringen versucht – bislang allerdings erfolglos.

Zeit für wissenschaftliche Debatten haben die Gläubigen der AIDS-Kirche also nicht. Sie verwenden ihre kostbare und knappe Zeit lieber für Kreuzzüge gegen die Ungläubigen im Internet. Jener ganz oben zitierte „Chris Noble“ kreuzzüglert seit über zehn Jahren unermüdlich und mit nie nachlassender Energie gegen Ungläubige. Tatsächlich ist er jedoch noch einer der harmloseren Fälle. Vermutlich nimmt er sich deshalb als „höflich“ wahr. Kommt eben immer auf die Perspektive an.

Kürzlich kreuzzüglerte er durch Henry Bauers Blog, obwohl er Henry Bauer andernorts ohne Umschweife für einen gemeingefährlichen und ignoranten Vollidioten hält. Googeln Sie ein wenig, dann werden Sie fündig. Ich werde mich hüten, diesen Müll hier zu verlinken.

Henry Bauer schrieb in seinem Artikel „The debilitating distraction of ‘HIV’“ („Die schwächende Verwirrung durch ‘HIV’“), weshalb es ihm so schwer gefallen ist, das Offensichtliche zu erkennen, obwohl sämtliche Daten der vergangenen fünfundzwanzig Jahre genau das beweisen: daß nämlich „HIV“ keinerlei Bedeutung hat.

Er hatte vor einigen Jahren begonnen, sich mit dem Thema „AIDS“ zu beschäftigen, weil er gelesen hatte, daß weibliche Teenager, die sich für den US-amerikanischen Militärdienst bewerben, genauso häufig „HIV“-positiv testen wie ihre männlichen Kollegen. Diejenigen Menschen jedoch, die an „AIDS“ erkranken, waren von Anfang an und sind bis heute zu rund 90 % Männer.

Sämtliche verfügbaren Daten lassen einzig den Schluß zu, daß „HIV“ und „AIDS“ nichts miteinander zu tun haben. Henry Bauer schrieb darüber eine Fülle von Artikeln. Doch erst jetzt, weil einer seiner ständigen Kommentatoren seit einem Jahr insistiert, wurde ihm bewußt, was er tatsächlich geschrieben hatte. Diese Erkenntnis kulminiert dann in den Worten:

Nimm IRGENDEINE Gruppe von Menschen, wende den „HIV“-Test bei ihnen an, und die Häufigkeit positiver Testergebnisse wird am höchsten in der Altergruppe von etwa 35 bis 45 Jahren sein.

Nimm diejenigen Menschen, die fälschlicherweise als mit „dem ‘HIV’-Ding“ infiziert diagnostiziert worden sind, und die Häufigkeit positiver Testergebnisse wird am höchsten in der Altergruppe von etwa 35 bis 45 Jahren sein.

Nimm IRGENDEINE Gruppe von Menschen, die gerade AUS IRGENDEINEM GRUND gestorben sind, mache den „HIV“-Test mit ihren Kadavern, und die Häufigkeit positiver Testergebnisse wird am höchsten in der Altergruppe von etwa 35 bis 45 Jahren sein.

Und nun raten Sie einmal, wie alt die ersten „AIDS“-Fälle damals in den frühen achtziger Jahren waren? Richtig, sie waren Mitte bis Ende dreißig. Weil man ihre Krankheit als „rätselhaft“ bezeichnete, suchte man nach gemeinsamen Merkmalen bei diesen Patienten. Und fand dieses gemeinsame Merkmal dann ein paar Jahre später in einem positiven „HIV“-Testergebnis. Kein Wunder, denn alle Männer gehörten genau jener Gruppe von Menschen an, die signifikant häufiger „HIV“-positiv testet als jede andere Altersgruppe – völlig einerlei, ob diese Menschen gesund oder krank, Männlein oder Weiblein, oder vielleicht bei einem Autounfall gestorben oder beim Bergsteigen tödlich verunglückt sind.

In seinem Artikel „Living with HIV; Dying from What?“ („Leben mit HIV; aber wodurch sterben sie?“) machte Henry Bauer noch einmal anhand einiger Tabellen deutlich, daß es zwischen „HIV“ und „AIDS“ keinerlei Zusammenhang gibt.

Dieser Artikel rief den Ihnen jetzt schon bekannten Chris Noble auf den Plan, der einem Priesterkollegen, der sich das niedliche Pseudonym „Köpek Burun“ zugelegt hatte, zu Hilfe eilen wollte. Jener „Köpek Burun“ war schon wärend seiner Kommentare zu Bauers Artikel „Poison in South Africa“ in arge Argumentationsnöte geraten. Chris Noble erging es nicht viel besser, denn die realen Fakten widerlegen das Dogma, das beide Priester zelebrieren. Wer sich durch die Realität derart in die Enge getrieben sieht, dem bleibt dann nur, entweder seinen Irrtum zu erkennen (was für einen strenggläuibigen „HIV“-Priester völlig undenkbar wäre), oder aber sich in Aggressionen und Beleidigungen zu flüchten.

Henry Bauer hatte beispielsweise die Veränderung des mittleren Todesalters von AIDS-Patienten mit der Veränderung der Sterblichkeitsrate verglichen. In den Jahren von 1982 bis 2004 ist das mittlere Todesalter beständig und „fast linear“ gestiegen – von 7 Monate auf etwa 22 Monate (nach dem positiven Testergebnis).

Im Gegensatz dazu vollführte die Sterblichkeitsrate (wieviele als „HIV“-positiv getesteten Menschen sterben innerhalb eines gegebenen Zeitraumes) regelrechte Bocksprünge:

Von 1982 bis 1986/1987 blieb sie nahezu konstant; von 1986/1987 bis 1992 fällt sie um fast die Hälfte; von 1992 bis 1993 fällt sie um fast ein Drittel in einem einzigen Jahr; in den nächsten VIER Jahren fällt sie wieder um die Hälfte; 1996/1997 fällt sie um die Hälfte in einem einzigen Jahr; und braucht dann weitere SIEBEN Jahre, um erneut um die Hälfte zu fallen. (Quelle: „Cognitive dissonance: a human condition“.)

Für Henry Bauer sind diese Fakten der Beweis dafür, daß ein positiver „HIV“-Test mit einer Erkrankung und dem Tod eines Menschen nichts zu tun hat. Chris Noble hingegen besteht darauf, daß die Sterblichkeitsrate ebenso regelmäßig und beständig gesunken ist wie das mittlere Todesalter angestiegen ist. Henry Bauer könne nicht behaupten, daß es keinen Zusammenhang zwischen diesen beiden Kategorien gäbe, solange er nicht vorhersagen könne, worin dieser Zusammenhang bestehen solle.

Verstehen Sie das? Ich auch nicht. Liegt wahrscheinlich daran, daß wir keine rechtgläubigen „AIDS“-Priester sind.


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