Über die fragwürdige Entscheidung des Nobelpreis-Komitees, den diesjährigen Nobelpreis für Medizin an Luc Montagnier und Harald zur Hausen zu vergeben, schrieb ich bereits mehrere Artikel: Nobelpreis-Komitee in Not (8.10.2008), Herzenswünsche der Nobelpreisverteiler (11.10.2008), Montagnier und die Isolierung des Herzens (30.10.2008), Der unverdiente Nobelpreis (16.11.2008).
Dank eines Links von Stefan R. in einem Kommentar auf Henry Bauers Blog bin ich jetzt darauf aufmerksam geworden, daß sich inzwischen auch die schwedische Staatsanwaltschaft für das Nobelpreis-Komitee interessiert.
In ihrer Online-Ausgabe berichtete die Neue Zürcher Zeitung am 11. Dezember 2008 unter dem Titel „Nobelpreis in schiefem Licht“:
Zwischen dem Nobelkomitee und einem Pharmakonzern bestehen personelle Verflechtungen. Der für Korruption zuständige Oberstaatsanwalt in Schweden will prüfen, ob eine Voruntersuchung eingeleitet werden soll.
Es handelt sich hierbei um den Konzern Astra Zeneca, der die Patente für die beiden Impfstoffe gegen HPV hält. Astra Zeneca ist seit etwa einem halben Jahr der Hauptsponsor der beiden Töchter der Nobelstiftung „Nobel Media“ und „Nobel Webb“ und soll die beiden Firmen mit mehren Millionen unterstützt haben.
Darüber hinaus stehen mehrere Mitglieder des Komitees im Visier der Staatsanwälte, die von Astra Zeneca bezahlt worden sind. Die Behauptung eines dieser Herren, Bo Angelins, „dass ihm nicht bewusst gewesen sei, dass Astra Zeneca vom Nobelpreis für zur Hausen profitieren könne“, kann man wohl guten Gewissens als Lüge bezeichnen. Lesen Sie hier den ganzen Artikel…

