„Diese jungen Leute werden verfügbar sein, um sich um die
drängendsten Bedürfnisse ihrer Gemeinden zu kümmern.“
Rahm Emanuel
„Wir steigen in diesem Land auf oder
wir gehen unter als eine Nation, als ein Volk.“
Barack Obama
Er möchte nicht allein untergehen. Diesen Wunsch kann man nachvollziehen, aber originell ist er nicht. Sprüche ähnlichen Inhalts kennen wir aus Geschichtsbüchern, die die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts beschreiben.
Obama duldet viele Sonnen neben sich, wenngleich seine eigene alle anderen überstrahlt.
Sind Sie schon einmal morgens bei Sonnenaufgang oder wenige Minuten danach mit Ihrem Wagen Richtung Osten gefahren und kein Gebäude oder Baum standen Ihrem Blick in die Sonne im Weg? Erinnern Sie sich noch, was Sie in diesem Moment gesehen haben? Richtig, gar nichts. Sie waren derart geblendet durch die grelle Sonne, die Ihnen direkt in die Augen strahlte, daß Sie nichts anderes mehr sehen konnten. Im Straßenverkehr eine gefährliche Situation.
Was Sie in jenem Moment erlebten, erleben die Welt und insbesondere das amerikanische Volk in den Jahren 2003 bis 2010, in denen Obamas 7. Septar gilt. In diesem Septar steht die Sonne auf dem Aszendenten, es handelt sich also um den Moment des Sonnenaufgangs. Durch die Konjunktion mit Jupiter strahlt diese Sonne noch um einiges heller als es eine Sonne allein vermag. Deshalb liest man in diesen Tagen allerorten vom neuen „Messias“ oder „Erlöser“.
Ein weiteres Beispiel für die Strahlkraft von Obamas Sonne findet sich auf seiner Website. Hierfür hat ein deutsches Wort in den angloamerikanischen Fremdwörterschatz Aufnahme gefunden: Kitsch.
Am Tag nach seiner Wahl ernannte Obama Rahm Emanuel zum Stabschef des Weißen Hauses. Emanuel war von 1993 bis 1998 Hauptberater von Bill Clinton und verfügt über einige originelle Charakterzüge.
Während der ersten Clinton Wahlkampagne für die Präsidentschaft, schickte Emanuel einen toten Fisch per Post an einen abtrünnigen Demokraten, das bekannte Zeichen für den Tod, aus dem Film „Der Pate“. Er drückte auch seine Wut über andere „unloyale“ Demokraten bei einem Abendessen aus, als er mit der Gabel wild auf den Tisch einstach und laut deren Namen ausrief und noch das Wort „tot“ jedesmal dazu, sehr zum Schrecken der Anwesenden.
Dies schreibt der Betreiber eines Blogs, zu dem ich Ihnen leider keinen Link liefern kann. Zu dem Artikel, der Emanuels politische Laufbahn würdigt, erschien ein rassistischer Kommentar, den der Betreiber immer noch nicht gelöscht hat. Im Gegensatz zur irrigen Ansicht fast aller Webseiten-Betreiber kann man sich jedoch in der Bundesrepublik Deutschland nicht per Disclaimer vor seiner rechtlichen Verantwortung drücken. Wer auf eine andere Webseite verlinkt, sollte sich folglich den Inhalt dieser Seite genau ansehen, denn die Verlinkung bedeutet das Einverständnis mit dem Inhalt, insbesondere wenn er strafrechtlich relevant und/oder sittenwidrig ist. Dagegen können auch Disclaimer nichts ausrichten. Lesen Sie in diesem Zusammenhang den amüsanten Artikel über „10 Jahre Disclaimer-Nonsens“.
Einen Link kann ich Ihnen in diesem Fall also nicht bieten. Aber wenn Sie nach „Schall und Rauch“ und „blogspot“ und „Emanuel“ googeln, werden Sie sicher fündig. Das Eingangszitat von Rahm Emanuel ist übrigens einem der zahlreichen Kommentare zu diesem Artikel entnommen.
Emanuel hatte bereits während der Clinton-Administration bewiesen, daß er kein Bedürfnis nach Loyalität dem Präsidenten gegenüber verspürt, sondern ganz anderen Herren dient. So schleuste er damals Monica Lewinsky als Praktikantin ins Weiße Haus, damit der Präsident dann eines Tages über sie stolpere und ein Amtsenthebungsverfahren in Gang käme.
Der Betreiber des von mir nicht verlinkten Blogs hat noch zwei weitere Interessensschwerpunkte Emanuels ausgemacht:
In einer Zeit des Rekordstaatsdefizit, hat Emanuel vehement die Erhöhung des Budgets für das Pentagon vertreten und alle Versuche seiner Parteikollegen blockiert, die völlig ausufernden Militärausgaben einzuschränken.
Er ist der grösste Falke was den Iran betrifft und hat gegen alle Versuche der Demokraten gestimmt, die Bush-Regierung daran zu hindern, einen Krieg gegen den Iran zu starten. Er ist auch einer der laufend die Behauptungen der Bush-Regierung unterstützt hat, über die völlig aus der Luft gegriffene iranische nukleare Bedrohung.
In dieser Frage wird Emanuel vertrauensvoll mit einer weiteren Sonne aus Obamas Beraterstab zusammenarbeiten können: mit Zbigniew Brzezinski.
Über Brzezinski schreibt die „AG Friedensforschung an der Uni Kassel“:
Er trägt durch seine Beratertätigkeit für US-Präsident James Carter von 1977 bis 1981 u. a. eine Mitverantwortung an der Talibanisierung Afghanistans, unterstützten die Vereinigten Staaten doch die Mudschaheddin massiv im Kampf gegen die UdSSR. Nach Brzezinskis Bekunden wollten die USA die Sowjetunion in die „afghanische Falle“ locken und ihnen so „ihr Vietnam“ bereiten.
Heute geht es nicht mehr um Afghanistan, sondern um den Iran. Im September 2008 veröffentlichte das „Bipartisan Policy Center“, ein „Think Tank“, der beiden politischen Parteien zuarbeitet, eine Studie über das iranische Atomprogramm, die sich nicht wie eine Studie, sondern wie eine Handlungsanweisung an den neuen Präsidenten liest. Der Think Tank befiehlt, der Prasident gehorcht.
Der noch amtierende Präsident hat einem dieser Befehle bereits Folge geleistet und vor wenigen Tagen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran verschärft.
Die weiteren Befehle können Sie dem als „Studie“ getarnten Befehlskatalog entnehmen. Mit derart tüchtigen Mitarbeitern an seiner Seite wird der neue Präsident nicht zögern, die Befehle unverzüglich zu befolgen.
Die Frage lautet daher nicht mehr, ob die USA Krieg gegen den Iran führen werden, sondern lediglich, wann er beginnen wird.
Denen, die die Welt in den Abgrund stürzen wollen, sage ich: Wir werden Euch besiegen. Denen, die Frieden und Sicherheit suchen, sage ich: Wir unterstützen Euch. Und all denen, die sich gefragt haben, ob Amerikas Signalfeuer immer noch leuchtet, denen sage ich: Heute Nacht haben wir einmal mehr bewiesen, dass die eigentliche Stärke unserer Nation nicht von der Macht unserer Waffen oder unserem Reichtum abhängt, sondern von der andauernden Kraft unserer Ideale: Demokratie, Freiheit, Entfaltungsmöglichkeiten und nicht enden wollende Hoffnung.
Ähnlicher Worte bediente sich vor zweitausend Jahren ein anderer mutmaßlicher Messias. Jener Messias endete am Kreuz. So zumindest ist es überliefert.
In Obamas 7. Septar ist die Konstellation Mond-Neptun doppelt vorhanden: zum einen als Spiegelpunkt-Konjunktion, zum anderen durch Mond im 12. Haus und gleichzeitig Neptun im 4. Haus. Döbereiner nennt diese Konstellation auch das „Undine-Syndrom“, das sich unter anderem darin äußert, daß man fremde Identitäten oder Erlebnisrollen allgemeiner Vorstellung übernimmt. In diesem Fall wurde die Identität eines Messias gewählt.
Undinen neigen dazu, weil selbst ohne Schicksal und Gestalt, sich das Leben von den Menschen zu holen. „Ihnen gegenüber entsteht vielfach Hörigkeit“, schreibt Döbereiner in seinem Homöopathiebuch.
Wir erleben im Moment ein sehr ausdrucksstarkes Beispiel dieser Hörigkeit in Form der hysterischen Begeisterung, die Obamas Wahlsieg in weiten Teilen der Welt ausgelöst hat. Nachdem aber Undinen sich das Leben von den Menschen holen, können wir davon ausgehen, daß zumindest das amerikanische Volk, sehr wahrscheinlich aber auch viele Menschen außerhalb der USA seinem Wunsch entsprechen und ihn in den Untergang begleiten werden.
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Quelle:
Wolfgang Döbereiner, Astrologisch-homöopathische Erfahrungsbilder zur Diagnose und Therapie von Erkrankungen, Band 1, 5. Auflage, München 1988, S. 110.


