Bei diesem Blog-Beitrag handelt es sich um die deutsche Übersetzung von Henry H. Bauers Artikel „Gardasil and Cervarix: Vaccination insanity“, den er am 21.09.2009 auf seinem Blog veröffentlichte. Am Ende seines Artikels gab er einen Link zum PDF desselben Artikels an, mit der Bitte, ihn so weit wie möglich zu verbreiten. Auf meine Idee, den Artikel ins Deutsche zu übersetzen und die Übersetzung auf meinem Blog zu veröffentlichen, reagierte er erfreut. In einem Beitrag mit dem Titel „Lebenslänglich in den Klauen der Schulmedizin?“ werde ich meine Beweggründe für die Veröffentlichung erläutern und den Artikel kommentieren.
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Von Henry H. Bauer (HHB), 21. September 2009
Übersetzung von Sabine Kalitzkus (SK)
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In meinen „Memoiren eines Dekans“ hatte ich geschrieben, „kaum dachte ich, daß mich nichts mehr überraschen könne, weil ich schon alles gesehen hatte, erlebte ich am nächsten Tag oder die Woche darauf eine neue Überraschung.“
Mit Angelegenheiten rund um HIV/AIDS verhält es sich erst recht so, ganz zu schweigen von anderen „medizinisch-wissenschaftlichen“ „News“. Die Absurditäten und Selbst-Widersprüche im Mainstream-Portfolio der Plattitüden sind eine unerschöpfliche Quelle des Staunens. Gesunder Menschenverstand glänzt durch Abwesenheit. Obwohl ich inzwischen daran gewöhnt bin, klappt mir mit schöner Regelmäßigkeit die Kinnlade herunter, wenn die Absurditäten wieder einen neuen Tiefpunkt erreichen. Das passierte, als ich folgende Schlagzeile las:
FDA-Ausschuß drängt darauf, den HPV-Impfstoff auch an Jungen zu verabreichen
Gardasil ist ein sehr teurer Impfstoff gegen das humane Papilloma-Virus (HPV), einige, jedoch nicht alle Stämme des Virus scheinen mit Genitalwarzen und Gebärmutterhalskrebs zu korrelieren. Wie jeder wissen sollte und wie allen Studenten des Faches Statistik 101 beigebracht wird, bedeutet Korrelation nicht Kausalität. [Ausdrücke wie "Statistik 101", "Grammatik 101" oder "Verkehrsregeln 101" sind im Amerikanischen beliebte Umschreibungen für den Hinweis, daß das Gegenüber noch nicht einmal das kleine Einmaleins des jeweiligen Faches beherrscht. Anm. SK.] Daher überrascht es nicht, daß nur eine von 300 mit HPV infizierten Frauen tatsächlich „HPV-assoziierten“ Krebs entwickelt, ["CDC verbreitet Angst und geht mit tödlichem Impfstoff hausieren", 13. März 2008], vielleicht ist die Quote sogar noch niedriger, sagen wir 1,2 pro 1000 (siehe weiter unten). Wie weit muß man die Phantasie strapazieren, um HPV als Ursache für diese Krebserkrankungen behaupten zu können?
Beachten Sie, daß die klinischen Studien mit dem Impfstoff ihre Wirkung lediglich im Hinblick auf eine Vorbeugung gegen die Infektion mit HPV zeigen konnten, nicht jedoch ihre Wirkung auf eine Reduzierung des Vorkommens von Gebärmutterhalskrebs – es würde Jahrzehnte dauern, bis entsprechende Ergebnisse möglicherweise greifbar wären.
Sehr viel schlimmer ist jedoch die Tatsache, daß Gardasil für einige schwere „Neben“wirkungen verantwortlich ist, Todesfälle eingeschlossen.
Bei dem Vorschlag, dieser Firlefanz der Drogenfabrikanten solle nun nicht nur Frauen, sondern auch Männern aufgezwungen werden, klappte mir also die Kinnlade herunter:
„Ausschuß meint, Injektionen könnten Genitalwarzen bei männlichen Personen von 9 bis 26 verhindern
Impfstoff-Hersteller behauptet, Studien zeigten 90 Prozent weniger HPV-bedingte Erkrankungen
CDC meint, HPV sei bei beiden Geschlechtern alltäglich, Männer entwickelten jedoch weniger Probleme
Ausschuß befürwortet auch Cervarix, einen neuen Impfstoff von GlaxoSmithKline
WASHINGTON (dpa) – Jungen sind vielleicht bald in der Lage, Gardasil zu erhalten. . . .“
„Sind vielleicht bald in der Lage“ klingt, als ob etwas höchst Wünschenswertes nun endlich auch einer Gruppe zur Verfügung gestellt wird, die man zuvor diskriminiert hatte. Dennoch gibt es keinen ersichtlichen Grund, warum Jungen mit einem Stoff geimpft werden sollten, der potentiell schwere „Neben“wirkungen hat, sehr teuer ist und angeblich vor etwas schützt – wenn auch unvollständig – das nur von einem sehr kleinen Anteil jener erlebt wird, die ein Virus beherbergen, das in seltenen Fällen angeblich Dinge verursacht, die in keinem Fall – selbst wenn sie auftreten sollten – eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit darstellen.
„Ein Beratungs-Ausschuß der FDA beschloß am Mittwoch zu empfehlen, Jungen und jungen Männern im Alter von 9 bis 26 den Impfstoff zum Schutz vor Genitalwarzen, die durch HPV verursacht werden, zur Verfügung zu stellen. Der Impfstoff schützt gegen vier HPV-Typen; von zweien von ihnen glaubt man, daß sie für 70 Prozent der Fälle von Gebärmutterhalskrebs, Analkrebs und HPV-assoziiertem Penis- und Hals-und Nacken-Krebs verantwortlich sind. Die anderen beiden verursachen 90 Prozent aller Fälle von Genitalwarzen, behaupten die Forscher. Während der Besprechung des Beratungs-Ausschusses am Mittwoch präsentierte der Pharmazie-Gigant Merck & Co., der Hersteller von Gardasil, Daten aus drei klinischen Studien, die – so die Behauptung des Konzerns – eine Erweiterung der Verteilung des Impfstoffes auf männliche Personen unterstützten. Die Studien umfassten mehr als 5.400 Jungen und Männer von sechs Kontinenten und aus 23 Ländern. Nach Anna Giuliano, einer unabhängigen Wissenschaftlerin am Moffit Cancer Center in Tampa, Florida, und der verantwortlichen Forscherin der Studien, ‘zeigen die Daten eindeutig, daß Männer von Gardasil profitieren. Insgesamt sahen wir einen 90-prozentigen Rückgang der Krankheiten – Genitalwarzen und Krebsvorstufen -, die durch HPV bei Männern verursacht werden, und einen 89-prozentigen Rückgang des Auftretens von Genitalwarzen’. . . . Giuliano sagte, es gebe keine schwerwiegenden Nebenwirkungen, die mit dem Impfstoff in Zusammenhang stehen. Es gab einige kleinere Nebenwirkungen wie Schmerzen an der Injektionsstelle und leichtes Fieber.“ [Hervorhebung HHB: "glaubt man, daß" einzig aufgrund einer Assoziation, einer Korrelation!]
Im Hinblick auf Nebenwirkungen malen andere Quellen in der Tat ein ganz anderes Bild:
Nebenwirkungen von Gardasil veranlassen die CDC zu einer Untersuchung (13. August 2008 von Christe Bruderlin-Nelson)
„Merck ist wahrscheinlich ziemlich unzufrieden mit der Flut von negativen Pressemeldungen über die Nebenwirkungen seines Impfstoffes gegen Gebärmutterhalskrebs, vor allem nachdem ein öffentlicher Interessensverband, Judicial Watch, Ende des letzten Monats einen Bericht veröffentlicht hatte, nach dem in den letzten zwei Jahren 9.749 Nebenwirkungen und 21 Todesfälle nach der Impfung mit Gardasil gemeldet wurden. Dem Bericht zufolge wurden dem Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS) seit der Zulassung von Gardasil 78 schwere Fälle von Genitalwarzen, sechs Fälle von Guillain-Barré-Syndrom und mindestens 10 Fehlgeburten gemeldet. Allerdings hatte eine Studie im New England Journal of Medicine festgestellt, daß Ärzte, Patienten und Pharmakonzerne nur etwa 10 Prozent aller Nebenwirkungen an VAERS melden, so daß die tatsächliche Anzahl der Nebenwirkungen von Gardasil weit höher sein könnte.“ [Hervorhebung HHB.]
Eine Rechtsanwaltskanzlei bereitet derzeit eine Klage auf Schadensersatz vor:
„Bis 1. Juni 2009 wurden mehr als 25 Millionen Dosen Gardasil in den Vereinigten Staaten verteilt und es gab 14.072 Berichte über unerwünschte Nebenwirkungen nach einer Gardasil-Impfung in den Vereinigten Staaten. 93% der berichteten Ereignisse wurden als nicht ernst, 7% hingegen als schwerwiegend eingestuft. Bis Juni 2009 gab es 43 US-Berichte über Todesfälle bei Frauen, die mit Gardasil geimpft worden sind! . . . Unter den Todesfällen, die Regierungsbeamten gemeldet wurden, war ein 17-jähriges Mädchen aus New York, das kollabierte und zwei Tage nach der letzten von drei Gardasil-Injektionen an vermuteten Herzproblemen starb. Ein 11-jähriges Mädchen erlitt drei Tage nach einer Gardasil-Injektion einen Herzinfarkt. Und ein 12-jähriges Mädchen ohne vorherige medizinische Probleme starb drei Wochen nach einer Gardasil-Injektion im Schlaf.“
Nebenwirkungen von Gardasil: Sollten Frauen das bekommen? (19. August 2009)
„In der heutigen Ausgabe des Journal of the American Medical Association wurde eine Studie veröffentlicht, die zeigt, daß von den 23 Millionen Dosen Gardasil, die jungen Frauen verabreicht wurden, seit der Impfstoff am 1. Juni 2006 auf den Markt kam, bis 31. Dezember 2008 von 12.424 Nebenwirkungen berichtet wurde. Die Daten zeigen auch, daß 6,2% oder 772 der jungen Frauen schwere Nebenwirkungen nach der Gardasil-Impfung erlebten, einschließlich Anaphylaxie, einer tödlichen allergischen Reaktion, Bildung von Blutgerinnseln, Pankreasinsuffizienz und otor Neuron Krankheit. ["otor Neuron Krankheit" ist (vermutlich) ein Tippfehler auf der verlinkten Website. Es handelt sich hierbei um "Motor Neuron Krankheiten", um schwerwiegende neurologische Probleme, durch die Zellen zerstört werden, die lebenswichtige Muskelaktivitäten wie Sprechen, Laufen, Atmen oder Schlucken kontrollieren. Die Prognose ist düster, es gibt jedoch auch Ausnahmen wie beispielsweise Stephen Hawking, der seit mehr als vierzig Jahren mit dieser Krankheit lebt. Anm. SK.] Außerdem gab es 32 Berichte von Todesfällen, von denen nur 20 überprüft werden konnten, bei den anderen handelte es sich entweder um Meldungen von Merck & Co. ohne weitere Informationen oder um nicht überprüfbare Berichte aus zweiter Hand.
Ungeachtet der Zahlen war der Ton der Studie beruhigend.
‘Wir haben das Gefühl, daß wir Menschen den Impfstoff getrost empfehlen können, die Vorteile überwiegen die Risiken immer noch’, sagte Dr. Barbara A. Slade, verantwortliche Autorin der Studie und Amtsärztin beim Center for Disease Control and Prevention, das die Studie zusammen mit der FDA durchgeführt hat.“
Vernarrtheit in diese kostspielige Intervention, die schwerwiegende Risiken mit sich bringt, ist in Europa weniger offensichtlich, zumal sie der Abwehr einer äußerst seltenen Bedrohung dient, der ohne weiteres und risikoärmer begegnet werden könnte:
„Es gibt noch eine andere Seite der Kontroverse: Wenn es darum geht, eine gesunde Bevölkerung gegen eine Krankheit zu impfen, die durch Vorsorgeuntersuchungen verhindert werden kann – ist hier überhaupt irgend eine Risikostufe akzeptabel?
‘Es gibt hier keine riesige Anzahl von Nebenwirkungen, das ist ziemlich sicher’, sagte die Leitartiklerin, Dr. Charlotte Haug, eine Expertin für Infektionskrankheiten aus Norwegen, über den Impfstoff. ‘Aber man impft hier kerngesunde junge Mädchen, so daß selbst eine seltene Nebenwirkung ein zu hohes Risiko darstellen könnte. Ich möchte ein höheres Risiko für Nebenwirkungen bei einem 11-jährigen Mädchen überhaupt nicht akzeptieren, denn wenn sie sich Vorsorgeuntersuchungen unterzieht, wenn sie älter ist, wird sie nie Gebärmutterhalskrebs bekommen’, sagte Dr. Haug in einem Interview.“
Deborah Kotz, die einen Blog „Über Frauen“ betreibt, weist auf die Schwierigkeit hin, etwas über Fälle von Nebenwirkungen zu erfahren:
„Nebenwirkungen von Gardasil? Eltern suchen nach Antworten
. . . Als Antwort auf meinen letzten Beitrag über den Beschluß der Regierung, Fälle von Lähmungen, die nach der Impfung mit Gardasil auftraten, genauer unter die Lupe zu nehmen, erhielt ich Kommentare und E-Mails von mehreren am Boden zerstörter Mütter, deren Töchter ohne ersichtlichen Grund Tage oder Wochen nach der Impfung krank wurden. . . .
Hier ein Beispiel:
‘Meine 21-jährige Tochter Chris bekam ihre dritte Gardasil-Injektion am 3. Juni 2008′, schrieb Emily Tarsell mir letzte Woche in einer E-Mail. ‘Sie wurde 18 Tage später tot im Bett aufgefunden. Sie war eine gesunde, aufgeweckte, talentierte junge Dame, die im Tennis-Team des Bard Colleges spielte, das sie dieses Jahr mit Auszeichnung abgeschlossen hätte.’
‘Meine Tochter entwickelte nach der Impfung Epilepsie, und wenn ich meine Erfahrungen mit anderen Menschen teile, bezweifeln die meisten einen Zusammenhang’, schrieb Nina Kenney in einer E-Mail.
‘Meine Tochter erlitt inmitten einer Reihe von Gardasil-Injektionen einen Anfall von Bell-Lähmung, der die rechte Seite ihres Gesichts lähmte’, schrieb Della Smith in diesem Blog-Kommentar. ‘Zwei Monate später wurde sie mit der Basedowschen Krankheit diagnostiziert. Der Arzt meinte, dafür sei höchstwahrscheinlich eine Immunreaktion auf etwas, das er nicht feststellen könne, verantwortlich.’
Niemand weiß, ob diese Mädchen durch Gardasil geschädigt wurden oder ob sie nur zufällig nach der Impfung erkrankten, ganz sicher aber müssen diese Fälle gründlich untersucht werden. Nachdem ich mir die Geschichten von mehreren Eltern angehört hatte, die mich kontaktierten, steht eine Sache für mich im grellen Scheinwerferlicht: Niemand ist bereit, ihnen zu helfen, mit Ausnahme anderer Betroffener. . . .
Einige Ärzte weigern sich überhaupt, ihre Berichte an VAERS zu liefern, manchmal enthalten die Berichte auch unvollständige oder unklare Angaben. Tarsell sagt, über ihre Website hätte sie von einigen Eltern gehört, die sagten, ihre Ärzte glauben nicht, daß Gardasil die medizinischen Probleme ihrer Töchter verursacht haben könnte. In Tarsells Fall schrieb der Arzt, der den Bericht bei VAERS eingereicht hatte, daß gemäß Autopsie-Bericht ihre Tochter an einer Entzündung der Milz gestorben sei, verursacht durch ein lebensbedrohliches Virus. Obwohl man während der Autopsie einige kleinere Entzündungen der Milz fand, gelangte der Bericht zu der Schlußfolgerung, daß ihr Tod auf einen Herzstillstand aus ungeklärter Ursache zurückzuführen war.“
Weitere Anekdoten kommen aus Australien:
„Allie Harvey stand Schlange mit 2,2 Millionen anderen australischen Frauen, denen Gardasil verabreicht werden sollte, der Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs, der von dem ehemaligen australischen Professor des Jahres Ian Frazer entwickelt worden war. ‘Ich hatte Kopfschmerzen, mir war schwindlig, mir wurde übel, meine rechte Seite war schwach, meine rechte Faust war geballt und ich halluzinierte’, sagte Allie. ‘Es war absolut erschreckend, weil ich nicht wußte, warum das alles passierte. Ich hatte entsetzliche Angst.’. . . Noch viel beängstigender für die Schülerin der 12. Klasse – die dank einer von der Regierung gesponserten Initiative die erste von drei Injektionen des Impfstoffes in der Schule bekam – war die Antwort, die sie vom medizinischen Personal in ihrer Umgebung bekam. ‘Die Krankenschwestern, die von der Regierung kamen, erzählten mir, daß ich keinen Ausschlag hätte, daß es keine Reaktion auf die Impfung war, daß ich mir das alles nur ausdachte’, sagte Allie. Aber Allie war nicht allein. Jade Foreman, 15, ist eine weitere der 496 jungen Frauen, die von Nebenwirkungen des Impfstoffes berichtet haben. ‘Ich wachte eines Morgens auf und versuchte aufzustehen, und ich konnte meine Beine nicht belasten, ich hatte komische Gefühle in den Beinen’, sagte Jade. Seit sie im Juni dieses Jahres die lebensrettende Injektion [??? Anm. SK.] an ihrer Schule bekommen hatte, befindet sich Jade in intensiver physiotherapeutischer Behandlung, damit sie eines Tages wieder gehen kann. Mehr als zwei Schulstunden am Tag kann sie derzeit nicht bewältigen. ‘Ich habe kein soziales Leben mehr’, sagte Jade. ‘Der Schmerz beherrscht mein Leben. Abgesehen von Schmerzen in Rücken und Nacken habe ich Probleme mit meinen Armen, mir fallen Dinge herunter und ich habe eigenartige Gefühle in meinen Armen. Es ruiniert mir einfach mein ganzes Leben.’
Die Wissenschaftlerin und Gesundheitsforscherin Bronwyn Hancock hält die Massen-Impfung mit Gardasil einfach für unsicher. ‘Es konnte noch nie bewiesen werden, daß der Impfstoff Gardasil sicher und wirksam bei der Prävention von Gebärmutterhalskrebs ist’, sagte Bronwyn. ‘Es gibt so viele Einschränkungen bei den Tests, die sie durchgeführt haben.’ Als Mitglied des Impf-Informations-Services, einer Anti-Immunisierungs-Gruppe, sagt Bronwyn, die Forschung hinter Gardasil sei zu dürftig, und die 18 Millionen Frauen weltweit, die bereits geimpft worden sind, täten gut daran, sich auf größere Gesundheits- und Fruchtbarkeitsprobleme einzustellen. ‘Sie geben selbst zu, daß sie es nicht getestet haben, um herauszufinden, ob es Unfruchtbarkeit oder Krebs verursacht’, sagte sie.“
Vaccine Watch: Nebenwirkungen von Gardasil? (8. Juli 2008; Sharyl Attkisson ist eine investigative Korrespondentin für CBS News)
„Gestern sprach ich mit den Familien von jungen Frauen, die glauben, daß die HPV-Impfstoff Gardasil die schweren Krankheiten ihrer Kinder verursacht haben könnte – oder dies tatsächlich sogar getan hat. Einer der Fälle betrifft eine heute 18-jährige junge Frau namens Amanda. Amandas Eltern sagen, sie entwickelte eine schwere Reaktion auf Gardasil nach der ersten Dosis im letzten Sommer. Es begann mit Schmerzen an der Injektionsstelle. Die Schmerzen breiteten sich schließlich auf Arme und Beine aus und führten zu einer schrecklichen Autoimmun-Myofasciitis, die so schmerzhaft ist, daß man Amanda auf Morphium gegen die Schmerzen einstellen mußte. Sie verwandelte sich durch die Krankheit von einer Sportlerin in der Mannschaft ihrer Schule zu einer chronisch kranken Person, die jeden Tag eine Handvoll Pillen nimmt, nur um ihre Krankheit zu ertragen. Wenn sie die Medikamente absetzt, kehren die unerträglichen Schmerzen und die anderen schwächenden Symptome zurück. Amandas Fall unterscheidet sich von den anderen insofern, als beide Eltern Ärzte sind, die es sich nicht zweimal überlegten, ihre Tochter impfen zu lassen – die sich nun aber im Nachhinein dafür kritisieren. Sie nennen die Krankheit ihre Tochter nach der Gardasil-Impfung ‘eine sehr ernüchternde Erfahrung’. Amandas Vater sagt, ‘als Vater von drei Mädchen muß ich mich fragen, warum ich meine Älteste mit einem nicht erprobten Impfstoff gegen ein paar Arten eines nicht tödlichen Virus impfen ließ, die mit viel wirksameren Methoden behandelt werden können. Es ist ja nicht so, daß sie einem hohen Risiko ausgesetzt wären. Es war die bedauerliche Übernahme der Parteilinie, die mich [in die Irre] führte.’“
Diese letzte traurige Geschichte zeigt das Dilemma, in dem sich Ärzte befinden, wenn offizielle Quellen sich mit Pharmakonzernen zusammenschließen, um Werbung zu treiben für Maßnahmen, deren Nutzen alles andere als offensichtlich ist, die nicht ausreichend getestet wurden, geschweige denn bewiesen.
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Lassen Sie uns also jetzt unbedingt noch die „Vorteile“ dieser Injektionen auf Jungen ausdehnen:
„Der Impfstoff würde bei Jungen und jungen Männern genau so angewendet werden, wie es bei Mädchen und jungen Frauen geschieht: drei Dosen über einen Zeitraum von sechs Monaten. Merck-Sprecherin Pam Eisele sagte, die Kosten werden sich auf $ 130 pro Dosis belaufen.“
Hier sind die Risiken, vor denen der Impfstoff schützt:
„Nach den Centers for Disease Control and Prevention sind etwa 20 Millionen Amerikaner mit HPV infiziert. Es gibt 6,2 Millionen Neuinfektionen pro Jahr. Die CDC sagt, daß mindestens 50 Prozent der sexuell aktiven Männer und Frauen zu irgendeinem Zeitpunkt in ihrem Leben eine HPV-Infektion bekommen. Die American Social Health Association sagt, HPV sei das am häufigsten sexuell übertragene Virus und setzt diese Zahl bei 75 Prozent oder mehr an.“
Doch während diese „Infektionen“ so häufig sind, daß sie praktisch zur Routine werden, zieht sich fast niemand die Krankheiten zu, die angeblich durch diese Infektionen verursacht werden:
„Die CDC sagt, obwohl HPV sehr häufig bei beiden Geschlechtern vorkommt, werden die meisten Männer keine Symptome oder schwere gesundheitliche Probleme entwickeln, auch gibt es keinen Test, um das Virus in Männern zu entdecken. Der einzige auf dem Markt zugelassene HPV-Test ist für Frauen, für den Einsatz bei Vorsorgeuntersuchungen auf Gebärmutterhalskrebs.“
Die bei weitem schwerste behauptete Folge von HPV ist der Gebärmutterhalskrebs, aber dies ist eine sehr seltene Erkrankung, deren Häufigkeit jedenfalls seit einigen Jahrzehnten zurückgeht:
„In den letzten 40 Jahren sind die Zahl der Fälle von Gebärmutterhalskrebs und die Zahl der Todesfälle durch Gebärmutterhalskrebs erheblich zurückgegangen. Dieser Rückgang ist weitgehend das Ergebnis der zahlreichen Frauen, die sich regelmäßigen Pap-Tests unterziehen, die zervikale Präkanzerose finden können, bevor sie sich zum Krebs entwickelt. (1) Im Jahre 2005* wurde 11.999 Frauen in den USA gesagt, daß sie Gebärmutterhalskrebs hatten und 3924 Frauen starben an der Krankheit. (2)“ (Centers for Disease Control and Prevention).
Nehmen wir an, daß die Hälfte der Infizierten Männer und die andere Hälfte Frauen sind. Das Vorkommen von Gebärmutterhalskrebs belief sich daher auf etwa 12.000 von 10 Millionen oder 1,2 Promille; die Todesrate lag bei einem Drittel davon und könnte eigentlich durch bessere Vorsorgeuntersuchungen auf Null verringert werden.
Es sieht so aus, als kämen die schweren
„Neben“wirkungen des Impfstoffes
etwa ebenso häufig vor wie das,
wogegen die Impfung schützen soll.
Nichtsdestotrotz:
„Der beratende Ausschuß stimmte ebenfalls dafür, daß Cervarix, ein neuer HPV-Impfstoff von GlaxoSmithKline, als sicher und wirksam für Mädchen und junge Frauen zwischen 10 und 25 Jahren erscheint. Cervarix wurde in Europa zugelassen. ‘Dies ist ein wichtiger Schritt bei der Krebsvorsorge für Millionen von Mädchen und jungen Frauen mit erhöhtem Risiko für Gebärmutterhalskrebs’, sagte Barbara Howe, Vize-Präsidentin und Direktorin der Nordamerikanischen Impfstoff-Entwicklung für GlaxoSmithKline.“
- ganz zu schweigen von einem wichtigen Schritt in Richtung höherer Gewinne für GlaxoSmithKline. Und natürlich gibt es die unglücklichen „Neben“wirkungen:
„Dennoch empfahl der Ausschuß Glaxo, weitere Studien durchzuführen, um Fehlgeburten und andere Probleme zu überwachen, von denen Patienten berichten.“ [Hervorhebung HHB.]