Verfasst von: Sabine Kalitzkus | 25. September 2009

Lebenslänglich in den Klauen der Schulmedizin?

Du trägst das Heilmittel
in Deinem eigenen Herzen.

Andrew Vachss

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Gestern veröffentlichte ich die deutsche Übersetzung von Henry Bauers Artikel „Gardasil und Cervarix: Der Impf-Wahnsinn“. Ich tat dies, weil dieser Artikel einmal mehr illustriert, auf welch’ skrupellose und menschenverachtende Weise heutzutage Pharmakonzerne ihre Umsätze in die Höhe treiben.

Von der in diesem Artikel mehrfach auftauchenden Behauptung, daß bald keine Frau mehr an Gebärmutterhalskrebs erkranken würde, wenn nur alle Frauen regelmäßige Pap-Abstriche vornehmen lassen würden, möchte ich mich jedoch ausdrücklich distanzieren.

Im Artikel war zu lesen, daß im Jahre 2005 in den U.S.A. 12.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs erkrankten und 4.000 Frauen an dieser Krankheit starben. In den U.S.A. leben rund 300 Millionen Menschen, davon sind etwa die Hälfte Frauen. Im Jahre 2005 erkrankten also etwa 0,008% aller weiblichen Wesen an Gebärmutterhalskrebs. Um diese 12.000 Frauen aus der Masse herauszufischen, sollen sich nun 149.988.000 weibliche Wesen völlig umsonst dieser Prozedur unterziehen und die immensen Ängste ausstehen, die das Warten auf das Ergebnis bei jeder einzelnen dieser 149.988.000 Mädchen und Frauen unweigerlich auslösen wird. Dies natürlich immer wieder und beinahe ein Leben lang, denn solche Tests müssen ja regelmäßig wiederholt werden.

Das Ergebnis derartigen Irrsinns kann man hierzulande wunderbar beobachten: Deutschland hat schon seit vielen Jahren das europaweit beste Vorsorgesystem im Hinblick auf die Früherkennung von Brustkrebs. Genau so lange schon ist die Brustkrebs-Rate hier höher als irgendwo sonst in Europa.

Regelmäßig – auch in dem Artikel von Henry Bauer – wird ignoriert, daß kein Mensch krank wird, wenn er nicht die seelische Bereitschaft für die Krankheit mitbringt, die ihn für diese oder jene Krankheit empfänglich macht.

In seinem ausführlichen und reich bebilderten Artikel „Schweinegrippe: Realität oder Delirium?“ über den Ausbruch der Schweinegrippe in Mexiko im Frühjahr 2009 schreibt Roberto Giraldo, daß für jede infektiöse Krankheit drei Voraussetzungen erfüllt sein müssen:

a) Das Vorhandensein des Krankheitserreger und seine Quellen. Im Falle der Schweinegrippe wären das das Virus, kranke Menschen und Schweine.

b) Die Art und Weise der Übertragung. Hier also das Einatmen oder Verschlucken von viralen Partikeln.

c) Das Vorhandensein eines anfälligen Wirts. Ein Mensch muß verwundbar sein, um eine ansteckende Krankheit zu entwickeln. Er oder sie muß geschwächt und das Immunsystem unterdrückt sein, anders ist es nicht möglich, eine infektiöse Krankheit zu entwickeln. Dies ist ein fundamentales Gesetz infektiöser Krankheiten.

In den meisten Fällen, betont Giraldo, werden Krankheitserreger von den Abwehrmechanismen neutralisiert, von unserem inneren Arzt und unserer inneren Apotheke unschädlich gemacht.

Bei vielen Menschen funktionieren diese Abwehrmechanismen ein Leben lang und sie werden nie krank. Andere hingegen leiden immer wieder an körperlichen oder seelischen Turbulenzen, die bei manchen im Laufe der Jahre chronische oder lebensbedrohliche Formen annehmen.

Wenn wir gesund werden oder bleiben möchten, sollten wir uns also fragen, warum manche Menschen ständig vor sich hinkränkeln, andere jedoch nie krank zu sein scheinen. Die Schulmedizin gibt uns auf diese Fragen keine Antwort. Wir müssen uns also woanders umsehen, wenn wir uns nicht dem absurden Dogma „Jeder ist gefährdet!“ unterwerfen, sondern selbst die Verantwortung für unsere körperliche und seelische Gesundheit übernehmen wollen.

Im Hinblick auf das einzelne Individuum legt Alice Miller seit dreißig Jahren in ihren Büchern schlüssig und für jeden verständlich dar, welche körperlichen oder seelischen Folgen die Mißhandlungen, die wir in der Kindheit erleiden mußten und das Ausmaß unserer Verleugnung dieser Tatsachen für unser Leben als Erwachsene haben.

Beinahe noch spannender ist die Untersuchung der Frage, inwieweit die in der Kindheit (vor allem natürlich im Elternhaus) erfahrene Gewalt Gruppen oder ganze Nationen zu (meist irrationalem) Verhalten veranlaßt. In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts begründete Lloyd deMause mit seinen Forschungen zur Evolution der Kindheit den damals neuen Wissenszweig der Psychohistorie. Die englische Abteilung von Wikipedia stellt derzeit einen recht guten Einführungsartikel zur Verfügung.

Aufgrund seiner Forschungen teilt Lloyd deMause die Menschheit in sechs sogenannte Psychoklassen ein:

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Evolution der Psychoklassen

Evolution der Psychoklassen

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Eine kurze Erläuterung der einzelnen Klassen finden Sie auf der Website von Sven Fuchs.

Derzeit leben noch Vertreter aller Klassen mitten unter uns – leider auch noch viel zu viele aus der unteren Klasse, der Klasse der Kindstötungen.

Wenn man sich eine Weile mit der AIDS-Problematik beschäftigt, stellt man sich eines Tages die Frage, warum ein nicht unerheblicher Teil homosexueller Männer (darunter diejenigen, die an AIDS erkranken) sich einem derart exzessiven Drogengebrauch hingibt wie keine andere Bevölkerungsgruppe. Forscht man weiter, taucht die nächste Frage auf: Warum unternehmen nicht-heterosexuelle Heranwachsende so viel häufiger Selbstmordversuche (leider oft erfolgreiche) als heterosexuelle?

Dies bringt uns zur nächsten Frage: Warum hat die Schweiz eine der höchsten Selbstmordraten der ganzen Welt?

Im Jahr 2000 begingen in der Schweiz 19,1 von 100.000 Menschen Selbstmord. Weltweit lag die Rate damals bei 14,5 und in den U.S.A. bei 10,6. Die hohe Anzahl Suizidaler in der Schweiz erschüttert noch mehr, wenn man berücksichtigt, daß in den U.S.A. die Prügelstrafe in Schulen (auch mit Gegenständen) in vielen Staaten gesetzlich erlaubt ist und deshalb praktiziert wird. Immer wieder werden dort Kinder zu Tode geprügelt.

Vielleicht kennen Sie das berühmte Buch „Mars“ von Fritz Zorn, das derzeit in der 24. Auflage erhältlich ist. Fritz Zorn ist sicher nicht an Krebs gestorben, weil er nicht verzeihen konnte oder wollte, wie manche unempathische Rezensenten bemängeln. „Wenn du nicht verzeihst, wirst du nicht gesund!“ ist ein nicht auszurottendes Dogma von Therapeuten, die panische Angst davor haben, bedingungslos die Perspektive des kleinen gequälten Kindes einzunehmen, das in jedem ihrer Klienten steckt, und die deshalb unweigerlich Partei für die Peiniger des Klienten ergreifen müssen. Kein einziger Mensch auf Erden ist jemals durch Verzeihen seine Symptome losgeworden.

Marc-André Cotton hat einen wichtigen Artikel in englischer Sprache geschrieben, der die erschütternde Situation von Kindern in der Schweiz darstellt.

Ebenfalls auf Englisch steht uns eine Rede über die „Ursprünge des Holocaust in der Kindheit“ zur Verfügung, die Lloyd deMause im Jahre 2005 in Klagenfurt gehalten hat. Falls Sie des Englischen nicht ausreichend mächtig sein sollten, versuchen Sie’s doch einmal mit dem Google Translator. Das Ergebnis ist regelmäßig zwerchfellerschütternd, aber man kann doch zumindest erahnen, wovon das Original spricht. Hier ist ein Beispiel aus der Klagenfurt-Rede:

Lloyd deMause im Original:

I hope you will find that my psychohistorical view of the origins of the Holocaust makes better sense than views like that of Daniel Goldhagen, who recently portrayed Germans and Austrians not only accurately as “Hitler’s Willing Executioners” but also as mysteriously containing seemingly inherited antisemitic personalities. I will furthermore show that the great reduction in German and Austrian antisemitism in the past half century is due to the vast improvement in childhood — that is, in the childrearing you in my audience actually experienced.

Google übersetzt das so:

Ich hoffe, Sie werden feststellen, dass meine psychohistorische Blick auf die Ursprünge des Holocaust besseren Sinn macht, als mal gesehen wie die von Daniel Goldhagen, dargestellt, die vor kurzem die Deutschen und Österreicher nicht nur genau wie „Hitlers willige Vollstrecker“, sondern auch als geheimnisvoll mit scheinbar geerbt antisemitischen Persönlichkeiten. Ich werde darüber hinaus zeigen, dass die starke Verringerung der deutschen und österreichischen Antisemitismus in den vergangenen halben Jahrhunderts bis in die enorme Verbesserung in der Kindheit zurückzuführen ist – das heißt, in der Kindererziehung Sie in meinem Publikum wirklich erlebt.

Ich für meinen Teil hoffe, Ihnen mit diesem Artikel Mut gemacht zu haben, Ihr (gesundheitliches) Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Als weibliches Wesen geboren zu werden, bedeutet nicht, automatisch ein Leben lang regelmäßiger Stammgast in Gynäkologenpraxen sein zu müssen. Weibliche Föten sind schon in der Gebärmutter sehr viel gesünder und lebensfähiger als männliche, nämliches gilt für Mädchen und Frauen ein Leben lang.

Die Vorsorgeuntersuchungspropaganda bewirkt, daß sich nun schon acht- oder neunjährige Mädchen ständig mit Ängsten plagen müssen, sie könnten eines Tages an Gebärmutterhalskrebs erkranken – an einer Krankheit, die in den U.S.A. jährlich nur 0,008% aller Frauen heimsucht. Die Anzahl der Frauen, die aufgrund erlebter Gewalt in der Kindheit an lebenslangen Schuld- und Schamgefühlen, an Panickattacken oder schweren Depressionen leiden, geht in die Abermillionen. Und das nicht nur in den U.S.A.

Interessant ist die Frage, wer von dieser Propaganda profitiert. Aus Henry Bauers Artikel geht hervor, daß bisher 18 Millionen Frauen weltweit geimpft worden sind. Jede Frau braucht drei Dosen des Impfstoffes, macht zusammen 54 Millionen Dosen Impfstoff. Eine Dosis kostet 130 US-Dollar. Merck & Co. hat also bisher mit Gardasil weit über sieben Milliarden Dollar Umsatz gemacht – unter Inkaufnahme von zehntausenden Mädchen, die an schwersten Nebenwirkungen leiden, und unter Inkaufnahme von bisher fast hundert Todesfällen.

Ebenso wenig bedeutet Schwulsein automatisch, mit tödlichen Giften kontaminiert zu sein und somit zwangsläufig für andere eine tödliche Gefahr darzustellen. Die Padian-Studie hat schon vor langer Zeit anhand von 175 „discordanten“ heterosexuellen Paaren bewiesen, daß „HIV“ nicht übertragbar ist.

Wenn heterosexuelles Sperma nicht ansteckend ist,
kann homosexuelles Sperma dies ebenfalls nicht sein.
Sperma ist Sperma.

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Verfasst von: Sabine Kalitzkus | 24. September 2009

Gardasil und Cervarix: Der Impf-Wahnsinn

Bei diesem Blog-Beitrag handelt es sich um die deutsche Übersetzung von Henry H. Bauers Artikel „Gardasil and Cervarix: Vaccination insanity“, den er am 21.09.2009 auf seinem Blog veröffentlichte. Am Ende seines Artikels gab er einen Link zum PDF desselben Artikels an, mit der Bitte, ihn so weit wie möglich zu verbreiten. Auf meine Idee, den Artikel ins Deutsche zu übersetzen und die Übersetzung auf meinem Blog zu veröffentlichen, reagierte er erfreut. In einem Beitrag mit dem Titel „Lebenslänglich in den Klauen der Schulmedizin?“ werde ich meine Beweggründe für die Veröffentlichung erläutern und den Artikel kommentieren.

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Von Henry H. Bauer (HHB), 21. September 2009
Übersetzung von Sabine Kalitzkus (SK)

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In meinen „Memoiren eines Dekans“ hatte ich geschrieben, „kaum dachte ich, daß mich nichts mehr überraschen könne, weil ich schon alles gesehen hatte, erlebte ich am nächsten Tag oder die Woche darauf eine neue Überraschung.“

Mit Angelegenheiten rund um HIV/AIDS verhält es sich erst recht so, ganz zu schweigen von anderen „medizinisch-wissenschaftlichen“ „News“. Die Absurditäten und Selbst-Widersprüche im Mainstream-Portfolio der Plattitüden sind eine unerschöpfliche Quelle des Staunens. Gesunder Menschenverstand glänzt durch Abwesenheit. Obwohl ich inzwischen daran gewöhnt bin, klappt mir mit schöner Regelmäßigkeit die Kinnlade herunter, wenn die Absurditäten wieder einen neuen Tiefpunkt erreichen. Das passierte, als ich folgende Schlagzeile las:

FDA-Ausschuß drängt darauf, den HPV-Impfstoff auch an Jungen zu verabreichen

Gardasil ist ein sehr teurer Impfstoff gegen das humane Papilloma-Virus (HPV), einige, jedoch nicht alle Stämme des Virus scheinen mit Genitalwarzen und Gebärmutterhalskrebs zu korrelieren. Wie jeder wissen sollte und wie allen Studenten des Faches Statistik 101 beigebracht wird, bedeutet Korrelation nicht Kausalität. [Ausdrücke wie "Statistik 101", "Grammatik 101" oder "Verkehrsregeln 101" sind im Amerikanischen beliebte Umschreibungen für den Hinweis, daß das Gegenüber noch nicht einmal das kleine Einmaleins des jeweiligen Faches beherrscht. Anm. SK.] Daher überrascht es nicht, daß nur eine von 300 mit HPV infizierten Frauen tatsächlich „HPV-assoziierten“ Krebs entwickelt, ["CDC verbreitet Angst und geht mit tödlichem Impfstoff hausieren", 13. März 2008], vielleicht ist die Quote sogar noch niedriger, sagen wir 1,2 pro 1000 (siehe weiter unten). Wie weit muß man die Phantasie strapazieren, um HPV als Ursache für diese Krebserkrankungen behaupten zu können?

Beachten Sie, daß die klinischen Studien mit dem Impfstoff ihre Wirkung lediglich im Hinblick auf eine Vorbeugung gegen die Infektion mit HPV zeigen konnten, nicht jedoch ihre Wirkung auf eine Reduzierung des Vorkommens von Gebärmutterhalskrebs – es würde Jahrzehnte dauern, bis entsprechende Ergebnisse möglicherweise greifbar wären.

Sehr viel schlimmer ist jedoch die Tatsache, daß Gardasil für einige schwere „Neben“wirkungen verantwortlich ist, Todesfälle eingeschlossen.

Bei dem Vorschlag, dieser Firlefanz der Drogenfabrikanten solle nun nicht nur Frauen, sondern auch Männern aufgezwungen werden, klappte mir also die Kinnlade herunter:

„Ausschuß meint, Injektionen könnten Genitalwarzen bei männlichen Personen von 9 bis 26 verhindern

Impfstoff-Hersteller behauptet, Studien zeigten 90 Prozent weniger HPV-bedingte Erkrankungen

CDC meint, HPV sei bei beiden Geschlechtern alltäglich, Männer entwickelten jedoch weniger Probleme

Ausschuß befürwortet auch Cervarix, einen neuen Impfstoff von GlaxoSmithKline

WASHINGTON (dpa) – Jungen sind vielleicht bald in der Lage, Gardasil zu erhalten. . . .“

„Sind vielleicht bald in der Lage“ klingt, als ob etwas höchst Wünschenswertes nun endlich auch einer Gruppe zur Verfügung gestellt wird, die man zuvor diskriminiert hatte. Dennoch gibt es keinen ersichtlichen Grund, warum Jungen mit einem Stoff geimpft werden sollten, der potentiell schwere „Neben“wirkungen hat, sehr teuer ist und angeblich vor etwas schützt – wenn auch unvollständig – das nur von einem sehr kleinen Anteil jener erlebt wird, die ein Virus beherbergen, das in seltenen Fällen angeblich Dinge verursacht, die in keinem Fall – selbst wenn sie auftreten sollten – eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit darstellen.

„Ein Beratungs-Ausschuß der FDA beschloß am Mittwoch zu empfehlen, Jungen und jungen Männern im Alter von 9 bis 26 den Impfstoff zum Schutz vor Genitalwarzen, die durch HPV verursacht werden, zur Verfügung zu stellen. Der Impfstoff schützt gegen vier HPV-Typen; von zweien von ihnen glaubt man, daß sie für 70 Prozent der Fälle von Gebärmutterhalskrebs, Analkrebs und HPV-assoziiertem Penis- und Hals-und Nacken-Krebs verantwortlich sind. Die anderen beiden verursachen 90 Prozent aller Fälle von Genitalwarzen, behaupten die Forscher. Während der Besprechung des Beratungs-Ausschusses am Mittwoch präsentierte der Pharmazie-Gigant Merck & Co., der Hersteller von Gardasil, Daten aus drei klinischen Studien, die – so die Behauptung des Konzerns – eine Erweiterung der Verteilung des Impfstoffes auf männliche Personen unterstützten. Die Studien umfassten mehr als 5.400 Jungen und Männer von sechs Kontinenten und aus 23 Ländern. Nach Anna Giuliano, einer unabhängigen Wissenschaftlerin am Moffit Cancer Center in Tampa, Florida, und der verantwortlichen Forscherin der Studien, ‘zeigen die Daten eindeutig, daß Männer von Gardasil profitieren. Insgesamt sahen wir einen 90-prozentigen Rückgang der Krankheiten – Genitalwarzen und Krebsvorstufen -, die durch HPV bei Männern verursacht werden, und einen 89-prozentigen Rückgang des Auftretens von Genitalwarzen’. . . . Giuliano sagte, es gebe keine schwerwiegenden Nebenwirkungen, die mit dem Impfstoff in Zusammenhang stehen. Es gab einige kleinere Nebenwirkungen wie Schmerzen an der Injektionsstelle und leichtes Fieber.“ [Hervorhebung HHB: "glaubt man, daß" einzig aufgrund einer Assoziation, einer Korrelation!]

Im Hinblick auf Nebenwirkungen malen andere Quellen in der Tat ein ganz anderes Bild:

Nebenwirkungen von Gardasil veranlassen die CDC zu einer Untersuchung (13. August 2008 von Christe Bruderlin-Nelson)

„Merck ist wahrscheinlich ziemlich unzufrieden mit der Flut von negativen Pressemeldungen über die Nebenwirkungen seines Impfstoffes gegen Gebärmutterhalskrebs, vor allem nachdem ein öffentlicher Interessensverband, Judicial Watch, Ende des letzten Monats einen Bericht veröffentlicht hatte, nach dem in den letzten zwei Jahren 9.749 Nebenwirkungen und 21 Todesfälle nach der Impfung mit Gardasil gemeldet wurden. Dem Bericht zufolge wurden dem Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS) seit der Zulassung von Gardasil 78 schwere Fälle von Genitalwarzen, sechs Fälle von Guillain-Barré-Syndrom und mindestens 10 Fehlgeburten gemeldet. Allerdings hatte eine Studie im New England Journal of Medicine festgestellt, daß Ärzte, Patienten und Pharmakonzerne nur etwa 10 Prozent aller Nebenwirkungen an VAERS melden, so daß die tatsächliche Anzahl der Nebenwirkungen von Gardasil weit höher sein könnte.“ [Hervorhebung HHB.]

Eine Rechtsanwaltskanzlei bereitet derzeit eine Klage auf Schadensersatz vor:

„Bis 1. Juni 2009 wurden mehr als 25 Millionen Dosen Gardasil in den Vereinigten Staaten verteilt und es gab 14.072 Berichte über unerwünschte Nebenwirkungen nach einer Gardasil-Impfung in den Vereinigten Staaten. 93% der berichteten Ereignisse wurden als nicht ernst, 7% hingegen als schwerwiegend eingestuft. Bis Juni 2009 gab es 43 US-Berichte über Todesfälle bei Frauen, die mit Gardasil geimpft worden sind! . . . Unter den Todesfällen, die Regierungsbeamten gemeldet wurden, war ein 17-jähriges Mädchen aus New York, das kollabierte und zwei Tage nach der letzten von drei Gardasil-Injektionen an vermuteten Herzproblemen starb. Ein 11-jähriges Mädchen erlitt drei Tage nach einer Gardasil-Injektion einen Herzinfarkt. Und ein 12-jähriges Mädchen ohne vorherige medizinische Probleme starb drei Wochen nach einer Gardasil-Injektion im Schlaf.“

Nebenwirkungen von Gardasil: Sollten Frauen das bekommen? (19. August 2009)

„In der heutigen Ausgabe des Journal of the American Medical Association wurde eine Studie veröffentlicht, die zeigt, daß von den 23 Millionen Dosen Gardasil, die jungen Frauen verabreicht wurden, seit der Impfstoff am 1. Juni 2006 auf den Markt kam, bis 31. Dezember 2008 von 12.424 Nebenwirkungen berichtet wurde. Die Daten zeigen auch, daß 6,2% oder 772 der jungen Frauen schwere Nebenwirkungen nach der Gardasil-Impfung erlebten, einschließlich Anaphylaxie, einer tödlichen allergischen Reaktion, Bildung von Blutgerinnseln, Pankreasinsuffizienz und otor Neuron Krankheit. ["otor Neuron Krankheit" ist (vermutlich) ein Tippfehler auf der verlinkten Website. Es handelt sich hierbei um "Motor Neuron Krankheiten", um schwerwiegende neurologische Probleme, durch die Zellen zerstört werden, die lebenswichtige Muskelaktivitäten wie Sprechen, Laufen, Atmen oder Schlucken kontrollieren. Die Prognose ist düster, es gibt jedoch auch Ausnahmen wie beispielsweise Stephen Hawking, der seit mehr als vierzig Jahren mit dieser Krankheit lebt. Anm. SK.] Außerdem gab es 32 Berichte von Todesfällen, von denen nur 20 überprüft werden konnten, bei den anderen handelte es sich entweder um Meldungen von Merck & Co. ohne weitere Informationen oder um nicht überprüfbare Berichte aus zweiter Hand.

Ungeachtet der Zahlen war der Ton der Studie beruhigend.

‘Wir haben das Gefühl, daß wir Menschen den Impfstoff getrost empfehlen können, die Vorteile überwiegen die Risiken immer noch’, sagte Dr. Barbara A. Slade, verantwortliche Autorin der Studie und Amtsärztin beim Center for Disease Control and Prevention, das die Studie zusammen mit der FDA durchgeführt hat.“

Vernarrtheit in diese kostspielige Intervention, die schwerwiegende Risiken mit sich bringt, ist in Europa weniger offensichtlich, zumal sie der Abwehr einer äußerst seltenen Bedrohung dient, der ohne weiteres und risikoärmer begegnet werden könnte:

„Es gibt noch eine andere Seite der Kontroverse: Wenn es darum geht, eine gesunde Bevölkerung gegen eine Krankheit zu impfen, die durch Vorsorgeuntersuchungen verhindert werden kann – ist hier überhaupt irgend eine Risikostufe akzeptabel?

‘Es gibt hier keine riesige Anzahl von Nebenwirkungen, das ist ziemlich sicher’, sagte die Leitartiklerin, Dr. Charlotte Haug, eine Expertin für Infektionskrankheiten aus Norwegen, über den Impfstoff. ‘Aber man impft hier kerngesunde junge Mädchen, so daß selbst eine seltene Nebenwirkung ein zu hohes Risiko darstellen könnte. Ich möchte ein höheres Risiko für Nebenwirkungen bei einem 11-jährigen Mädchen überhaupt nicht akzeptieren, denn wenn sie sich Vorsorgeuntersuchungen unterzieht, wenn sie älter ist, wird sie nie Gebärmutterhalskrebs bekommen’, sagte Dr. Haug in einem Interview.“

Deborah Kotz, die einen Blog „Über Frauen“ betreibt, weist auf die Schwierigkeit hin, etwas über Fälle von Nebenwirkungen zu erfahren:

„Nebenwirkungen von Gardasil? Eltern suchen nach Antworten

. . . Als Antwort auf meinen letzten Beitrag über den Beschluß der Regierung, Fälle von Lähmungen, die nach der Impfung mit Gardasil auftraten, genauer unter die Lupe zu nehmen, erhielt ich Kommentare und E-Mails von mehreren am Boden zerstörter Mütter, deren Töchter ohne ersichtlichen Grund Tage oder Wochen nach der Impfung krank wurden. . . .

Hier ein Beispiel:

‘Meine 21-jährige Tochter Chris bekam ihre dritte Gardasil-Injektion am 3. Juni 2008′, schrieb Emily Tarsell mir letzte Woche in einer E-Mail. ‘Sie wurde 18 Tage später tot im Bett aufgefunden. Sie war eine gesunde, aufgeweckte, talentierte junge Dame, die im Tennis-Team des Bard Colleges spielte, das sie dieses Jahr mit Auszeichnung abgeschlossen hätte.’

‘Meine Tochter entwickelte nach der Impfung Epilepsie, und wenn ich meine Erfahrungen mit anderen Menschen teile, bezweifeln die meisten einen Zusammenhang’, schrieb Nina Kenney in einer E-Mail.

‘Meine Tochter erlitt inmitten einer Reihe von Gardasil-Injektionen einen Anfall von Bell-Lähmung, der die rechte Seite ihres Gesichts lähmte’, schrieb Della Smith in diesem Blog-Kommentar. ‘Zwei Monate später wurde sie mit der Basedowschen Krankheit diagnostiziert. Der Arzt meinte, dafür sei höchstwahrscheinlich eine Immunreaktion auf etwas, das er nicht feststellen könne, verantwortlich.’

Niemand weiß, ob diese Mädchen durch Gardasil geschädigt wurden oder ob sie nur zufällig nach der Impfung erkrankten, ganz sicher aber müssen diese Fälle gründlich untersucht werden. Nachdem ich mir die Geschichten von mehreren Eltern angehört hatte, die mich kontaktierten, steht eine Sache für mich im grellen Scheinwerferlicht: Niemand ist bereit, ihnen zu helfen, mit Ausnahme anderer Betroffener. . . .

Einige Ärzte weigern sich überhaupt, ihre Berichte an VAERS zu liefern, manchmal enthalten die Berichte auch unvollständige oder unklare Angaben. Tarsell sagt, über ihre Website hätte sie von einigen Eltern gehört, die sagten, ihre Ärzte glauben nicht, daß Gardasil die medizinischen Probleme ihrer Töchter verursacht haben könnte. In Tarsells Fall schrieb der Arzt, der den Bericht bei VAERS eingereicht hatte, daß gemäß Autopsie-Bericht ihre Tochter an einer Entzündung der Milz gestorben sei, verursacht durch ein lebensbedrohliches Virus. Obwohl man während der Autopsie einige kleinere Entzündungen der Milz fand, gelangte der Bericht zu der Schlußfolgerung, daß ihr Tod auf einen Herzstillstand aus ungeklärter Ursache zurückzuführen war.“

Weitere Anekdoten kommen aus Australien:

„Allie Harvey stand Schlange mit 2,2 Millionen anderen australischen Frauen, denen Gardasil verabreicht werden sollte, der Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs, der von dem ehemaligen australischen Professor des Jahres Ian Frazer entwickelt worden war. ‘Ich hatte Kopfschmerzen, mir war schwindlig, mir wurde übel, meine rechte Seite war schwach, meine rechte Faust war geballt und ich halluzinierte’, sagte Allie. ‘Es war absolut erschreckend, weil ich nicht wußte, warum das alles passierte. Ich hatte entsetzliche Angst.’. . . Noch viel beängstigender für die Schülerin der 12. Klasse – die dank einer von der Regierung gesponserten Initiative die erste von drei Injektionen des Impfstoffes in der Schule bekam – war die Antwort, die sie vom medizinischen Personal in ihrer Umgebung bekam. ‘Die Krankenschwestern, die von der Regierung kamen, erzählten mir, daß ich keinen Ausschlag hätte, daß es keine Reaktion auf die Impfung war, daß ich mir das alles nur ausdachte’, sagte Allie. Aber Allie war nicht allein. Jade Foreman, 15, ist eine weitere der 496 jungen Frauen, die von Nebenwirkungen des Impfstoffes berichtet haben. ‘Ich wachte eines Morgens auf und versuchte aufzustehen, und ich konnte meine Beine nicht belasten, ich hatte komische Gefühle in den Beinen’, sagte Jade. Seit sie im Juni dieses Jahres die lebensrettende Injektion [??? Anm. SK.] an ihrer Schule bekommen hatte, befindet sich Jade in intensiver physiotherapeutischer Behandlung, damit sie eines Tages wieder gehen kann. Mehr als zwei Schulstunden am Tag kann sie derzeit nicht bewältigen. ‘Ich habe kein soziales Leben mehr’, sagte Jade. ‘Der Schmerz beherrscht mein Leben. Abgesehen von Schmerzen in Rücken und Nacken habe ich Probleme mit meinen Armen, mir fallen Dinge herunter und ich habe eigenartige Gefühle in meinen Armen. Es ruiniert mir einfach mein ganzes Leben.’

Die Wissenschaftlerin und Gesundheitsforscherin Bronwyn Hancock hält die Massen-Impfung mit Gardasil einfach für unsicher. ‘Es konnte noch nie bewiesen werden, daß der Impfstoff Gardasil sicher und wirksam bei der Prävention von Gebärmutterhalskrebs ist’, sagte Bronwyn. ‘Es gibt so viele Einschränkungen bei den Tests, die sie durchgeführt haben.’ Als Mitglied des Impf-Informations-Services, einer Anti-Immunisierungs-Gruppe, sagt Bronwyn, die Forschung hinter Gardasil sei zu dürftig, und die 18 Millionen Frauen weltweit, die bereits geimpft worden sind, täten gut daran, sich auf größere Gesundheits- und Fruchtbarkeitsprobleme einzustellen. ‘Sie geben selbst zu, daß sie es nicht getestet haben, um herauszufinden, ob es Unfruchtbarkeit oder Krebs verursacht’, sagte sie.“

Vaccine Watch: Nebenwirkungen von Gardasil? (8. Juli 2008; Sharyl Attkisson ist eine investigative Korrespondentin für CBS News)

„Gestern sprach ich mit den Familien von jungen Frauen, die glauben, daß die HPV-Impfstoff Gardasil die schweren Krankheiten ihrer Kinder verursacht haben könnte – oder dies tatsächlich sogar getan hat. Einer der Fälle betrifft eine heute 18-jährige junge Frau namens Amanda. Amandas Eltern sagen, sie entwickelte eine schwere Reaktion auf Gardasil nach der ersten Dosis im letzten Sommer. Es begann mit Schmerzen an der Injektionsstelle. Die Schmerzen breiteten sich schließlich auf Arme und Beine aus und führten zu einer schrecklichen Autoimmun-Myofasciitis, die so schmerzhaft ist, daß man Amanda auf Morphium gegen die Schmerzen einstellen mußte. Sie verwandelte sich durch die Krankheit von einer Sportlerin in der Mannschaft ihrer Schule zu einer chronisch kranken Person, die jeden Tag eine Handvoll Pillen nimmt, nur um ihre Krankheit zu ertragen. Wenn sie die Medikamente absetzt, kehren die unerträglichen Schmerzen und die anderen schwächenden Symptome zurück. Amandas Fall unterscheidet sich von den anderen insofern, als beide Eltern Ärzte sind, die es sich nicht zweimal überlegten, ihre Tochter impfen zu lassen – die sich nun aber im Nachhinein dafür kritisieren. Sie nennen die Krankheit ihre Tochter nach der Gardasil-Impfung ‘eine sehr ernüchternde Erfahrung’. Amandas Vater sagt, ‘als Vater von drei Mädchen muß ich mich fragen, warum ich meine Älteste mit einem nicht erprobten Impfstoff gegen ein paar Arten eines nicht tödlichen Virus impfen ließ, die mit viel wirksameren Methoden behandelt werden können. Es ist ja nicht so, daß sie einem hohen Risiko ausgesetzt wären. Es war die bedauerliche Übernahme der Parteilinie, die mich [in die Irre] führte.’“

Diese letzte traurige Geschichte zeigt das Dilemma, in dem sich Ärzte befinden, wenn offizielle Quellen sich mit Pharmakonzernen zusammenschließen, um Werbung zu treiben für Maßnahmen, deren Nutzen alles andere als offensichtlich ist, die nicht ausreichend getestet wurden, geschweige denn bewiesen.

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Lassen Sie uns also jetzt unbedingt noch die „Vorteile“ dieser Injektionen auf Jungen ausdehnen:

„Der Impfstoff würde bei Jungen und jungen Männern genau so angewendet werden, wie es bei Mädchen und jungen Frauen geschieht: drei Dosen über einen Zeitraum von sechs Monaten. Merck-Sprecherin Pam Eisele sagte, die Kosten werden sich auf $ 130 pro Dosis belaufen.“

Hier sind die Risiken, vor denen der Impfstoff schützt:

„Nach den Centers for Disease Control and Prevention sind etwa 20 Millionen Amerikaner mit HPV infiziert. Es gibt 6,2 Millionen Neuinfektionen pro Jahr. Die CDC sagt, daß mindestens 50 Prozent der sexuell aktiven Männer und Frauen zu irgendeinem Zeitpunkt in ihrem Leben eine HPV-Infektion bekommen. Die American Social Health Association sagt, HPV sei das am häufigsten sexuell übertragene Virus und setzt diese Zahl bei 75 Prozent oder mehr an.“

Doch während diese „Infektionen“ so häufig sind, daß sie praktisch zur Routine werden, zieht sich fast niemand die Krankheiten zu, die angeblich durch diese Infektionen verursacht werden:

„Die CDC sagt, obwohl HPV sehr häufig bei beiden Geschlechtern vorkommt, werden die meisten Männer keine Symptome oder schwere gesundheitliche Probleme entwickeln, auch gibt es keinen Test, um das Virus in Männern zu entdecken. Der einzige auf dem Markt zugelassene HPV-Test ist für Frauen, für den Einsatz bei Vorsorgeuntersuchungen auf Gebärmutterhalskrebs.“

Die bei weitem schwerste behauptete Folge von HPV ist der Gebärmutterhalskrebs, aber dies ist eine sehr seltene Erkrankung, deren Häufigkeit jedenfalls seit einigen Jahrzehnten zurückgeht:

„In den letzten 40 Jahren sind die Zahl der Fälle von Gebärmutterhalskrebs und die Zahl der Todesfälle durch Gebärmutterhalskrebs erheblich zurückgegangen. Dieser Rückgang ist weitgehend das Ergebnis der zahlreichen Frauen, die sich regelmäßigen Pap-Tests unterziehen, die zervikale Präkanzerose finden können, bevor sie sich zum Krebs entwickelt. (1) Im Jahre 2005* wurde 11.999 Frauen in den USA gesagt, daß sie Gebärmutterhalskrebs hatten und 3924 Frauen starben an der Krankheit. (2)“ (Centers for Disease Control and Prevention).

Nehmen wir an, daß die Hälfte der Infizierten Männer und die andere Hälfte Frauen sind. Das Vorkommen von Gebärmutterhalskrebs belief sich daher auf etwa 12.000 von 10 Millionen oder 1,2 Promille; die Todesrate lag bei einem Drittel davon und könnte eigentlich durch bessere Vorsorgeuntersuchungen auf Null verringert werden.

Es sieht so aus, als kämen die schweren
„Neben“wirkungen des Impfstoffes
etwa ebenso häufig vor wie das,
wogegen die Impfung schützen soll.

Nichtsdestotrotz:

„Der beratende Ausschuß stimmte ebenfalls dafür, daß Cervarix, ein neuer HPV-Impfstoff von GlaxoSmithKline, als sicher und wirksam für Mädchen und junge Frauen zwischen 10 und 25 Jahren erscheint. Cervarix wurde in Europa zugelassen. ‘Dies ist ein wichtiger Schritt bei der Krebsvorsorge für Millionen von Mädchen und jungen Frauen mit erhöhtem Risiko für Gebärmutterhalskrebs’, sagte Barbara Howe, Vize-Präsidentin und Direktorin der Nordamerikanischen Impfstoff-Entwicklung für GlaxoSmithKline.“

- ganz zu schweigen von einem wichtigen Schritt in Richtung höherer Gewinne für GlaxoSmithKline. Und natürlich gibt es die unglücklichen „Neben“wirkungen:

„Dennoch empfahl der Ausschuß Glaxo, weitere Studien durchzuführen, um Fehlgeburten und andere Probleme zu überwachen, von denen Patienten berichten.“ [Hervorhebung HHB.]

Verfasst von: Sabine Kalitzkus | 8. Juli 2009

Michael Jacksons spekulative Geburtszeit

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In memoriam Michael Jackson
29. August 1958 – 25. Juni 2009

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[Anmerkung: Der folgende Artikel erschien zuerst am 11.02.2009 in einem anderen Blog, den ich jedoch aus zeitlichen Gründen nicht mehr länger betreiben konnte. Aus gegebenem Anlaß veröffentliche ich an dieser Stelle eine leicht überarbeitete Fassung dieses Artikels.]

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Michael Jackson war und bleibt für Menschen, die sich mit der Münchner Rhythmenlehre beschäftigen, ein ausgesprochen ergiebiges Lehrbeispiel. Wie jeder Mensch, der im unerlösten Zustand einer Raupe verharrt und sich nie in den Schmetterling verwandelt, der er eigentlich werden könnte, mußte auch Jackson jede Konstellation in seinem Horoskop zum Zeichen machen, zur äußerlich sichtbaren Erscheinung.

Dies gilt auch posthum: Für einen Menschen, der ein Leben lang die Konstellation Sonne-Pluto zum Zeichen machte, ist es folgerichtig, wenn er in einem goldenen Sarg seine letzte Ruhestätte findet. In der astrologischen Homöopathie der Münchner Rhythmenlehre ist Aurum (Gold) eines der Mittel, die dieser Konstellation entsprechen.

Von Michael Jackson sind zahlreiche Geburtszeiten im Umlauf – eine spekulativer als die andere. Jacko wußte es offenbar selbst nicht genau; auch die bekannte amerikanische Astrologin Lois M. Rodden tappt im Dunkeln.

Auf Ihrer Website, die inzwischen jedoch nicht mehr erreichbar ist, stellte sie zwei interessante Fragen:

  • Warum identifiziert sich dieser Mann mit Peter Pan?
  • Was hat es mit seiner Obsession mit Masken auf sich?

Die zweite Frage läßt sich schnell beantworten: Ein weiteres Zeichen für einen noch nicht erlösten Pluto ist die Maske.

Mit der fiktiven literarischen Figur Peter Pan identifizierte sich Michael Jackson, weil er durch den Mond im zwölften Haus in den Fischen mit einer fast vollständigen Mond-Neptun-Konstellation geboren wurde. Sein Vater hatte es ihm schon in frühester Kindheit verunmöglicht, eine eigene Identität zu entwickeln, weshalb er sich eine fremde Identität ausleihen mußte und selbst im vorgerückten Alter noch die Rolle des zehnjährigen Jungen spielte, der niemals erwachsen wurde.

Peter Pan lebte auf einer kleinen Insel namens Neverland, Michael Jackson siebzehn Jahre lang auf der Neverland Ranch in Kalifornien. Weil in seinem Horoskop der Mond aus dem vierten Haus kommt und in zwölf steht, war das Niemandsland seine Heimat.

Bringt man nun eine weitere spekulative Geburtszeit in Umlauf, sollte das Horoskop, das sich daraus ergibt, eine Reihe von Fragen beantworten können:

  • Wer wirkte – obgleich männlichen Geschlechts – mit zunehmendem Alter äußerlich immer weiblicher?
  • Wer wurde als geborener Schwarzer im Laufe der Jahre ohne äußere Einwirkung kalkweiß?
  • Wer trat als überdimensionale Bühnendekoration, an Litfaßsäulen und auf CD-Covern als versteinerte Statue in Erscheinung?
  • Wer wurde sein Leben lang von den Medien verfolgt und verleumdet?
  • Wer machte sein persönliches Verfolgtwerden zur beständigen Thematik seiner Werke?
  • Wer trug sein Leben lang in der Öffentlichkeit Phantasie-Uniformen?
  • Wer gestattete bei jedem Konzert Messerstechereien auf der Bühne?
  • Wer ließ einen Panzer auf der Bühne auffahren?

Antwort auf all diese Fragen: Ein Widder-Aszendent mit Mars im ersten Haus, wenn der Aszendent auf einem Gruppenschicksalspunkt für Saturn-Neptun liegt.

Mein spekulativer Vorschlag für die Geburtszeit von Michael Jackson lautet daher: 22:22:28 EDT. Dies ergibt einen Aszendenten von 27°37′ Widder. Der Gruppenschicksalspunkt für Saturn-Neptun liegt auf 27,5° Widder.

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Michael Jackson - Radix

Michael Jackson - Radix

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Die ersten fünf der oben genannten Merkmale entsprechen unerlösten Ausdrucksformen der Konstellation Saturn-Neptun. Diese Konstellation würde sich für dieses Radix lediglich während einer kurzen Zeitspanne am Nachmittag ergeben. Jackson schrieb jedoch selbst in seinem Buch Moonwalk, er sei in einer Spatsommernacht geboren.

Dieses Buch beginnt mit den Worten:

Ich habe mir immer gewünscht, Geschichten erzählen zu können, Geschichten, die aus meiner Seele kommen. Ich würde am liebsten an einem Feuer sitzen und Geschichten erzählen – meine Zuhörer dazu bringen, Bilder zu sehen, zu weinen und zu lachen, sie gefühlsmäßig irgendwohin entführen… (S. 11)

Mit dem Merkur im fünften Haus im Löwen war er tatsächlich ein geborener Geschichtenerzähler. Die einzige Geschichte jedoch, die er sein Leben lang erzählte, war seine eigene. In dieser Geschichte wurden unablässig zwei Themen behandelt: Seine Einsamkeit (Mond-Saturn) und das Verfolgt- und Verleumdetwerden durch andere (Saturn-Neptun).

Hierbei handelt es sich um den Wiederholungszwang, aus dem heraus er ein Leben lang unbewußt die Qualen seiner Kindheit immer wieder neu inszenierte und zur Erlebniswelt machte (Pluto steht im fünften Haus).

Da sein Vater seiner unbefriedigenden Tätigkeit als Kranführer in einem Stahlwalzwerk entkommen wollte, benutzte er die außergewöhnliche musikalische Begabung seiner Söhne, um sie fürs Showgeschäft abzurichten. Dies geschah unter Anwendung äußerster Gewalt und unvorstellbarer Grausamkeit, die er vor allem gegen Michael richtete, denn der war offenbar sein Hauptopfer.

Pech für den Vater, wenn der Sohn mit Mars als Herrscher von eins in eins geboren wurde, denn damit versuchte er sich zu wehren. In Moonwalk schrieb Jackson:

Andererseits bekam ich meine meisten Prügel für Dinge, die außerhalb der Proben geschahen. Dad tat mir so weh und machte mich so fertig, daß ich versuchte zurückzuschlagen, und dafür gab es dann noch mehr Prügel. Ich warf entweder mit einem Schuh nach ihm oder wehrte mich einfach mit den Fäusten. Deshalb bekam ich mehr Schläge als alle meine Brüder zusammen. Ich wehrte mich, und mein Vater schlug mich halb tot, zerriß mich in der Luft. Mutter erzählte mir, daß ich mich sogar als ganz kleines Kind gewehrt hätte, aber daran kann ich mich nicht erinnern. (S. 28)

Im Jackson-Artikel der englischen Wikipedia werden eine Reihe von Greueltaten dieses Mannes gegen seine Kinder explizit benannt – einschließlich Jacksons starker Reaktionen, wenn er sich Jahrzehnte später an diese Zeit erinnerte. Es stimmt nachdenklich, daß im deutschen Wikipedia-Artikel die Mißhandlungen, denen Jackson als Kind ausgeliefert war und deren Folgen bis zuletzt sein Leben bestimmten, mit keinem Wort erwähnt werden.

Es ist verständlich, daß ein Kind, das Tag für Tag um sein Leben fürchten muß, sich schuldig fühlt, sobald es auf den Gedanken kommt, seine Eigenart leben zu wollen, und deshalb darauf verzichtet. Dies entspricht der Erleidensform der Konstellation Saturn-Neptun.

Durch Ereignisse, die aufgrund des Wiederholungszwangs im späteren Leben unbewußt initiiert werden, könnte der Uranus befreit und zum Leben erweckt werden, das heißt, man könnte den Ursprüngen der frühen Qualen auf die Spur kommen, sich ihrer bewußt werden und sie ohne Beschönigungen und Weichspüler aus der Perspektive des kleinen Kindes, das man einst war, zum Ausdruck bringen.

Jacksons ganzes Leben deutete jedoch darauf hin, daß dies nie geschehen war. Einige Monate vor seinem Tod unterstellte ihm die britische Boulevardpresse mangels anderer Sensationsmeldungen, er sei zum Islam übergetreten – ein Zeichen dafür, daß er noch im Alter von fünfzig Jahren in der unerlösten Erleidensform der Saturn-Neptun-Konstellation steckte.

Diese Konstellation war auch für seine Pigmentstörung verantwortlich, die seine ursprünglich dunkle Haut von Jahr zu Jahr bleicher werden ließ. Schulmediziner bezeichnen diese Krankheit als “Vitiligo”. Leider helfen einem die bildlosen funktionellen Bezeichnungen der Schulmedizin nicht dabei, Inhalte zu begreifen und den Ursachen von Krankheiten auf die Spur zu kommen.

Wenn man jedoch weiß, daß Döbereiner der Konstellation Saturn-Neptun früher das homöopathische Mittel “Calciumoxid aus weißem Marmor” zugeordnet hat, versteht man plötzlich, weshalb Jackson sich optisch von einem Afro-Amerikaner in einen Weißen verwandelte und warum er während des Fernsehinterviews mit Oprah Winfrey im Jahre 1993 wie versteinert wirkte. Liegt der Aszendent auf einem Gruppenschicksalspunkt für Saturn-Neptun, wird die Konstellation im unerlösten Fall zur körperlich sichtbaren Erscheinung und der ganze Mann wird zur bleichen Marmorstatue.

Für einen Widderaszendenten spricht neben den martialischen Elementen seiner Bühnenshows und seinen in der Öffentlichkeit getragenen Phantasie-Uniformen auch seine Begeisterung für Pfaue.

Im Alter von 21 Jahren lief er über das MC im Steinbock und veröffentlichte passend dazu sein Album Off the Wall mit Quincy Jones als Produzent. Über die Vorbereitungsphase schrieb er:

Jedenfalls begannen wir sofort mit den Vorbereitungen für das Album, das unter dem Titel Off the Wall erscheinen sollte. Meine Brüder und ich entschieden uns, eine eigene Produktionsfirma zu gründen, und wir suchten nach einem passenden Namen. In den Zeitungen stößt man nicht oft auf Artikel über Pfaue (Peacocks), aber zu dieser Zeit fiel mir einer in die Hände. Für Pfaue hatte ich schon immer etwas übrig gehabt, vor allem für einen, den Berry Gordy in einem seiner Häuser hielt. Eines Tages entdeckte ich einen Zeitungsartikel über die Eigenschaften dieser Vögel, der mit dem Foto eines Pfaus illustriert war. Es war ein Fachartikel und stellenweise recht trocken geraten, aber dann wurde es interessant. Der Verfasser schrieb, daß sich das Federkleid des Pfaus nur voll entfaltet, wenn er verliebt ist, und dann leuchtet es in allen Farben – alle Farben des Regenbogens in einem Gefieder vereint. Ich war sofort von diesem wunderschönen Bild und der dahinterstehenden Bedeutung fasziniert. (S. 117f)

Pfaue sind Waage-Tiere und es fasziniert einen Menschen stets das am meisten, was seinem siebten Haus entspricht.

Darüber hinaus steht in diesem Horoskop Neptun in der Nähe des Deszendenten. Sollte Jackson je eine echte und tiefe Beziehung zu einem Menschen eingegangen sein, der nicht zu seinen Geschwistern zählte, ist dies der Öffentlichkeit verborgen geblieben. Alle Beziehungen, die bekannt wurden, waren Scheinbeziehungen.

Bei Auslösung des aus dem zwölften Haus kommenden Neptuns im Herbst 1971 war Jackson dreizehn Jahre alt und veröffentlichte seine erste Solo-Single: Got to be there.

Den Mond im zwölften Haus betreffend gab es einmal ein Buch von Michael Jackson, das mir glücklicherweise bei einem meiner zahlreichen Umzüge abhanden gekommen ist. Es hieß Dancing the Dream und beinhaltete zahlreiche unübertroffen kitschige Zeichnungen. Dieses Buch lieferte den Beweis dafür, daß Jackson wie jede seiner Konstellationen auch die Konstellation Mond-Neptun zum unerlösten funktionellen Zeichen gemacht hatte.

Über Mond-Neptun hatte Döbereiner geschrieben, daß Menschen mit dieser Konstellation sich häufig so verhalten, als seien sie Gott.

Jenes Buch enthielt eine Reihe von farbigen Zeichnungen, die unverwechselbar Michael Jackson zeigten, wie er hoch oben im Himmel auf einer Wolke thronte und seine Hand aus der Wolke heraus schützend über eine Kinderschar hienieden auf Erden hielt.

Ein Mensch ohne Mond-Neptun hätte den Zeichner dieses Werks wahrscheinlich auf Schadensersatz wegen Rufmords verklagt.

* * *

Quellen:

Michael Jackson, Moonwalk, München 1992.
ders., Dancing the Dream, München 1992.

Geburtsdaten:

Michael Jackson, 29.08.1958, 22:22:28 EDT, Gary, Indiana, USA, 87°20′ W, 41°35′ N.

Verfasst von: Sabine Kalitzkus | 16. Januar 2009

Kehraus bei Pfizer

Am 20. Oktober 2008 faßte ich in einem Artikel den bisherigen Verlauf der Implosion des AIDS-Imperiums zusammen. Martin, der unermüdliche Kommentator auf Henry H. Bauers Blog, vermeldete nun in einem weiteren Kommentar eine erfreuliche Fortsetzung der Implosion – sicher nicht die letzte.

Nur wenige Tage, nachdem UNAIDS im Juni 2008 offiziell bemerkt hatte, daß es keine heterosexuelle AIDS-Epidemie geben werde (fünfundzwanzig Jahre und hunderte Milliarden Dollar haben diese wieselflinken Wissenschaftler dazu gebraucht), hatte der Pharmakonzern Roche sich aus der AIDS-Forschung zurückgezogen.

Nun folgt offenbar Pfizer hinterdrein. Vor einigen Tagen meldete die New York Times, daß Pfizer sich in diesem Jahr von 800 Mitarbeitern aus den Forschungsabteilungen trennen werde. Man wolle sich auf profitable Forschungsbereiche konzentrieren, zumal Pfizers Blockbuster „Lipitor“ im Jahre 2011 ohne Patentschutz dastehen werde und man folglich Ersatz brauche – dies umso mehr, als die Pfizer-Aktie derzeit rund 28 % preiswerter notiere als noch vor einem Jahr.

Zu den Geschäftsfeldern, denen fortan Pfizers uneingeschränkte Aufmerksamkeit gelten wird, gehören: Krebs, Schmerzen, Entzündungen, Diabetes, Alzheimer und Schizophrenie. Kein Wort von AIDS, stellte Kommentator Martin verwundert fest. Offenbar macht AIDS keine zufriedenstellenden Umsätze mehr.

Eine wichtige Frage beantwortet allerdings auch die New York Times nicht: Wie ist es möglich, daß heterosexuelles Sperma nicht ansteckend ist, folglich auch keine „HIV“-Epidemie auslösen kann, homosexuelles Sperma hingegen sehr wohl? Welch wundersame Zauberkräfte wohnen einem heterosexuellen Spermium inne und bewirken Immunität gegen „HIV“, die das homosexuelle Spermium vermissen läßt?

Als Laie dachte man ja bisher, Spermium sei Spermium. Kindermachen können sie jedenfalls beide – auch die schwulen Spermien schaffen das, wenn man sie nett darum bittet.

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